Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad Herrenalb Kameras, viele Ideen und gute Laune

Von
Rollenteilung beim Dreh zum "Wild Hog"-Clip (von links): Anna Waldvogel und Lea Abendschön als "Sprecherinnen", Lukas Abendschön als Beleuchter sowie Julian Ochs und Theresa Lienen als Kamerateam. Auf dem Bild fehlt Philipp Leitschuh.Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Am Freitag, 12. Juni, dem dritten Tag des Bad Herrenalber Auto- und Kulturkinos, gibt es ab 19.45 Uhr – eine Viertelstunde vor Start des Hauptfilmes – einen Vorfilm "Herrenalb-eigener" Art: Einen 15-minütigen Videoclip zum Bernbacher "Wild Hog"- Festival.

Bad Herrenalb-Bernbach. Ein fünftes Mal "Wild Hog" am 12. September in der Bernbacher Festhalle, das war der Plan des sechsköpfigen Organisatorenteams. Dafür hatten Lea Abendschön, Lukas Abendschön, Philipp Leitschuh, Theresa Lienen, Julian Ochs und Anna Waldvogel haarscharf vor den Corona-Einschränkungen noch einen Sponsorenabend veranstaltet, um weitere Unterstützer zu gewinnen. "Die bleiben zum Glück dabei", berichtet Lukas. Danach haben sich die Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Doch die sechs jungen Bernbacher, alle zwischen Anfang und Mitte zwanzig, packen die Herausforderung an.

Drei Bands

Fakt ist per heute, dass sie das Festival zunächst einmal planen, wie es die vergangenen vier Jahre auch abgelaufen ist: in der Halle, mit etwa 100 Gästen, drei Bands. "Die Bands standen im Februar schon fest", so Julian, "mit denen ist alles klar". Welche Bands das sind, wird noch nicht verraten. "Aber es sind schon welche, die in der Region einen Namen haben. Schon wegen unseres Jubiläumsjahres", ergänzt Lukas. Fakt ist aber auch: Es gibt einen Plan B, sollte das Festival am 12. September coronabedingt so nicht ablaufen können. "Wir sind noch relativ offen, haben viele Ideen", äußert Theresa und macht neugierig auch auf die "coole Alternative": "Wir sind relativ sicher, wir können den Fans in jedem Fall was bieten, was dem qualitativen Anspruch des ›Wild Hog‹-Festivals gerecht wird!"

Mit Kameras, Stativen, Selfiestick, vielen Ideen und noch mehr guter Laune geht es an den Imagefilm in "Wild Hog"-eigener Sache an der Bernbacher Halle, der beim Auto- und Kulturkino seine Premiere haben soll.

"Wir haben schon mal vorbesprochen, wer welche Parts sprechen wird", erklärt Lea, "…und das Storyboard, also das Drehbuch, haben wir auch schon etwa im Kopf", merkt Theresa an. Aber dann gibt es noch jede Menge zu bereden, zu klären, auszuprobieren. Mit viel Gelächter zwischendurch und lockerer, aber konstruktiver Diskussion.

Ob ein Teil draußen gedreht wird? Immerhin regnet es gerade. Aber ein Stück Bernbach sollte doch unbedingt mit drin sein, markante Punkte aus der schönen Natur. Wo die Videoclips der Festivals der vergangenen Jahre, die "Aftermovies", jeweils eingefügt werden – und vielleicht auch ein paar Fotos? Was die alte Halle selbst hergibt? Die zum Festival natürlich komplett umgestaltet wird zur echten "Event Location" mit Bar und Bühne. Wo das Stativ mit der Kamera am besten steht und wie am besten beleuchtet wird. Lukas testet schon mal, Anna dirigiert die Position. Dann macht sie den Anfang vor der Kamera: Fakten zum Festival und dem Team, das "Rockbands und Rockfans" aus der Region zusammenbringt, nicht zu vergessen die "geile Lichtshow" von Benjamin Lamprecht, der von Beginn an dabei ist.

Lea erklärt im Anschluss mit kurzen Worten das Helferkonzept mit Freunden und Familie als ehrenamtlichen Unterstützern und Theresa schließlich den Knackpunkt in diesem Jahr: Dass die Planungen eigentlich seit Oktober 2019 laufen – und dass nun in diesem Jahr vielleicht trotzdem alles ganz anders wird. Dass aber in jedem Fall etwas läuft, egal wie. Dass über verschiedene Social-Media-Kanäle jeweils die neuesten Infos zu erfahren sind: "Dranbleiben und den Newsletter abonnieren."

Einiges zu tun

Und dann wird wieder diskutiert in der Gruppe, welche Hintergrundmusik laufen, wie der Schluss aussehen sollte und so weiter und so weiter. Ganz sicher wird es ein langer Abend mit entsprechender Nachbearbeitung, bis die 15 Minuten Film fertig im Kasten sind. Und sicher wird noch einiges umgestaltet, verworfen, neu kreiert. Wer gespannt ist auf den Vorfilm mit Lokalkolorit, wie er letztlich tatsächlich geworden ist und was den motivierten jungen Bernbachern noch eingefallen ist: Mit Buchung für den Film "100 Dinge" am Freitagabend im Auto- und Kulturkino bekommt man den "Wild Hog"-Clip gratis mitgeliefert.

Artikel bewerten
3
loading

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 130891

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.