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Bad Herrenalb Gartenschau: Zahlen können sich sehen lassen

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Daran wird sich Bad Herrenalb sicher noch lange gern erinnern: Besucherandrang auf der Schweizer Wiese beim Tag der Feuerwehren im Mai. Foto: Gegenheimer

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Bad Herrenalb - 398.042 Besucher anstelle der erwarteten 200.000, 6574 verkaufte Dauerkarten anstelle der prognostizierten 2500. Die Zahlen der Gartenschau können sich sehen lassen, war man sich in der jüngsten Gartenschauausschusssitzung einig.

Zunächst berichtete Gartenschau-Geschäftsführerin Sabine Zenker vom Jahresabschluss 2016 des Eigenbetriebs Gartenschau. Bereits hier stelle sich durch mehr Kartenverkäufe als erwartet eine erfreuliche Einnahmesituation dar.

Da sich zudem Ausgaben größeren Umfangs ins Jahr 2017 verschoben hätten, sei der Jahresverlust 2016 mit rund 873.000 Euro um 900.000 Euro unter dem Anschlag geblieben. Einen Ausblick auf den Abschluss 2017 wagte Zenker bereits: Sollte sich beim Rückbau nichts mehr Gravierendes ergeben, werde man auch hier besser abschließen als geplant. Einstimmig empfahl der Gartenschauausschuss dem Gemeienderat, den Jahresabschluss 2016 des Eigenbetriebs "Gartenschau Bad Herrenalb 2017" zu beschließen.

Ungewöhnlicher Trend

Ruben Frick legte die erfreulichen Zuschauerzahlen dar. Es habe 308.636 verkaufte Tagestickets gegeben. Bei den 6574 Dauerkarten-Besitzern gehe man von einer Besuchsfrequenz von 0,8 Mal pro Woche in den insgesamt 17 Wochen aus. Die besucherstärksten Tage hätten im August gelegen, ein ungewöhnlicher Trend für Gartenschauen: Man habe in der Siebentälerstadt gegen Ende sogar noch einmal zulegen können mit bis zu 4900 Tageskarten an den Kassen pro Tag. Positiv sei auch der Verkauf vieler Familienkarten, was die Attraktivität für diese Klientel unterstreiche.

Auch der Wirtschaftsplan 2018 wurde vom Ausschuss einstimmig an den Gemeinderat empfohlen: Zenker erläuterte, dass die Geschäftsstelle nach und nach aufgelöst werde. Die längsten Verträge liefen bis März 2018, manche Mitarbeiter seien bereits nicht mehr da.

Der Wirtschaftsplan wird mit knapp 2,75 Millionen Euro festgesetzt, 486 500 Euro entfallen dabei auf die Erfolgsrechnung, der Höchstbetrag der Kassenkredite wird auf 500.000 Euro festgesetzt. Spätestens zum Wirtschaftsjahr 2019, so Zenker, werde der Eigenbetrieb aufgelöst.

Michael Theis (GL) fand es "ein bisschen schade", dass die wegbegleitenden Mitarbeiter nun "einfach so weg sind", worauf Bürgermeister Norbert Mai versicherte, es gebe noch im Dezember eine kleine Abschlussfeier.

Reinhard Domke (BF-BHA) erkundigte sich nach den Erfahrungen mit der Parksituation über die Gartenschau. Projektleiter Tim Rohrer beschrieb die komplette Auslastung der 1250 Plätze auf der Schweizer Wiese an besucherstarken Tagen, teilweise unter Hinzuziehung des Dobeltals. Die Parkplatzzahl sei "garantiert nicht zu hoch" gewesen. Es habe aber gut funktioniert, auch mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Erst jetzt ausgeschrieben

Theis fragte nach dem Stand des Rückbaus, worauf Rohrer erklärte, dass im Kurpark noch etwa eine Woche, auf der Schweizer Wiese etwa zwei Wochen Arbeit anstünden. Bis Jahresende sollte alles beendet sein. Die zügige Erledigung hänge aber von den Witterungsbedingungen ab. Dass der Zaunabbau erst jetzt ausgeschrieben wurde, nahm Rohrer auf seine Kappe und entschuldigte sich ausdrücklich für das Versäumnis. Theis wollte weiterhin wissen, wie es mit dem Ausbau der Lattenroste auf der Schweizer Wiese stünde. Hier konnte Rohrer erwidern, dass dies bis Weihnachten abgeschlossen sei. Mit Kaufinteressenten sei er im Gespräch.

Auf die mahnenden Worte von Domke, keine Planungen für 2018 durchzuführen, ehe der Jahresabschluss 2017 vorliege, entgegnete der Bürgermeister, man müsse bereits jetzt ein Programm mit Zielvorgaben aufstellen – um die positiven Effekte der Gartenschau weiterwirken zu lassen.

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