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Bad Herrenalb Flieger werden aufgehängt und kräftig herumgewirbelt

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Mit Anlauf den Rettungsschirm aufziehen – und dann richtig handeln. Eine der Übungseinheiten beim Rettungsgeräte-Testen der Althofdrachen Bernbach. Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Winnie Gegenheimer

Bad Herrenalb. Wenn das Wetter endlich wieder gute Voraussetzungen bietet und der Wind passt, werden sie erneut fliegen, von ihrer Rampe am Tannschach – die Althof-Drachenflieger aus Bernbach. Vorher aber stand als wichtige Saisonvorbereitung das jährliche Sicherheitstraining an, das am Wochenende in der Dobeltalhalle stattfand.

Unterwiesen und mit Tipps von vier Wurf- und Packtrainings-Instruktoren aus Baden-Baden und Gaggenau versehen, übten Vereinsmitglieder wie Drachenflieger-Kollegen aus Loffenau und Gleitschirm-Gastmitglieder den richtigen Umgang mit dem Rettungsgerät, dem für Notfälle mitgeführten Fallschirm.

Zunächst hieß es Schlange stehen, um an den Turnringen samt Gurtzeug im wahrsten Wortsinn aufgehängt und kräftig herumgewirbelt zu werden – ganz so, wie es passieren kann, wenn man in Windturbulenzen gerät. Nicht einfach, dabei die Orientierung zu behalten und den Rettungsschirm im richtigen Moment in die richtige Richtung zu werfen.

"Möglichst entgegen der Flugrichtung und so weit wie möglich", zeigte Walter Kleinknecht, Vorsitzender der Althofdrachen, der das Training selbstverständlich auch mit absolvierte. Und gleich noch Tipps vom Instruktor zur Befestigung seines Schirmes erhielt.

Den Schirm wieder einzupacken, ist die kniffligste Aufgabe

Im nächsten Gang wurde der Fallschirm dann im Laufschritt durch die Halle aufgezogen, bis er sich voll entfaltete und dabei beeindruckende Luftwirbel erzeugte. "Bevor er wieder in sich zusammenfällt", erläuterte Kleinheinz, "müssen die Leinen von der richtigen Seite fest gefasst werden. Sonst verheddert sich am Ende alles."

Am Ende kam die langwierigste und kniffeligste, wenn auch am wenigsten spektakuläre Arbeit: Den Schirm mit seinen mehreren Metern Durchmesser wieder akkurat in seine kleine Tasche packen. "Das kann bei Ungeübten schon mal 40 Minuten dauern", wusste Instruktor Martin Lohse, der Gastmitglied Margitta Sartissohn zeigte, wie sorgfältig Lage auf Lage gelegt und die Ecken Falz auf Falz herausgearbeitet werden müssen. "Es lohnt sich", betonte die Gleitschirmfliegerin, "mein Mann hat den Rettungs-schirm erst letztes Jahr einmal gebraucht."

Wer den Althofdrachen einmal auf ihrem Gelände über Althof unweit von Moosbronn zuschauen möchte: Über die Homepage www.althofdrachen.de gibt es Eindrücke und es wird über Aktuelles berichtet, einschließlich der Wetterdaten an der vereinseigenen Wetterstation. Infos zur Flugschule und zu Schnupperkursen gibt es auch.

 
 

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