Am kommenden Wochenende sind in Bernbach erneut viele Drachenflieger zu sehen. Foto: Glaser

Teilnehmer stellen sich wieder Wettbewerb um Bärenpokal. Das Festzelt steht am Landeplatz.

Bad Herrenalb-Bernbach - Schon mal vom Fliegen geträumt? Beim Drachenfliegerfest der Althofdrachen in Bernbach ist Gelegenheit, diesem Traum ein Stück näher zu kommen.Am kommenden Wochenende stellen sich Drachenflieger dem Wettbewerb um den Bärenpokal. "Wer will, darf auch mal ein Fluggerät halten und damit anlaufen", sagte Walter Kleinknecht, Vereinsvorsitzender der Althofdrachen, im Gespräch mit unserer Zeitung. Und wer dabei auf den Geschmack kommt, kann einen Schnupperkurs in der vereinseigenen Flugschule buchen. Das Festzelt steht am Rand der Landewiese an der Verbindungsstraße zwischen Bernbach und Althof.

Von dort hat man einen guten Blick auf die startenden und landenden Drachenflieger. Dort gibt es an beiden Festtagen Speisen und Getränke. Der Flugwettbewerb beginnt am Samstag um 11 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr. Geflogen wird um den Bärenpokal und um den Titel "Vereinsmeister".

Weil die Althofdrachen viele Teilnehmer anlocken wollen, verzichten sie in diesem Jahr auf ein Startgeld. Mehr noch: Flieger anderer Drachenflugvereine werden mit einem Frühstück begrüßt.

Die Flugaufgaben sind nicht kompliziert. Gewertet werden die Flugzeit und die Landung im Zielfeld. Volle Punktzahl erhält, wer mindestens 30 Minuten in der Luft bleibt und eine Punktlandung macht. "Der Wettbewerb ist einfach gestaltet, damit unsere Zuschauer möglichst viele Starts und Landungen sehen können", sagte Kleinknecht. Bei Wind aus westlicher Richtung heben die Drachenflieger auf dem Tannschach ab. Das ist der Hausberg von Bernbach. Kommt der Wind aus anderen Richtungen, wird mit der Seilwinde neben dem Landeplatz gestartet. Von den Windverhältnissen hängt auch ab, ob Gleitschirmflieger in den Himmel steigen. Tandemflüge sind möglich, wenn dafür ausgebildete Piloten kommen. Wer will, darf am Boden mit einem Rettungsschirm gegen den Wind anlaufen, bis sich der Schirm aufbläst.

"Man hat dann größte Mühe, sich und den Schirm am Boden zu halten", schildert Kleinknecht seine Erfahrung. Wenn am Samstagabend gegen 20 Uhr alle Flieger am Boden sind, wird ein Lagerfeuer angezündet und es gibt Spanferkel vom Grill. Am Sonntagabend gegen 18 Uhr stehen Siegerehrung und Festausklang auf dem Programm.

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