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Bad Herrenalb "Die Schönste am schönsten Platz"

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Die Freude war groß – auch bei den Gästen aus Paris, vom Mutterkonzern Orpea: Max Lovis (von links), Architekturbüro Abc-Modul GmbH, Susanne Leciejewski, Vorstandsvorsitzende Celenus-Kliniken, Simon H. Wimmer, Architekturbüro Abc-Modul GmbH, Bürgermeister Norbert Mai, Thomas Schindler, Vorstand Celenus-Kliniken, Stephanie Gellez, Orpea - Corp. Construction Manager Deutschland, Elsie Anne Casse, Orpea Paris – International Field Expert Operations Health Sektor, Heiko Schroth – Celenus Klinik Direktor Bad Herrenalb. Fotos: Zoller Foto: Schwarzwälder Bote

Der Rohbau steht und am Freitag konnte Thomas Schindler, Vorstand der Celenus Kliniken, mit den Planern, Ingenieuren und vor allem mit den am Bau beteiligten Handwerkern das Richtfest der neuen Celenus Klinik feiern.

Bad Herrenalb. Auf einer Fläche von 11 000 Quadratmetern entsteht mit 130 Patientenzimmern eine neue, dreigeschossige Klinik, die als zentralen Bestandteil einer psychosomatischen, modernen Therapie über eine integrierte Sporthalle verfügt.

Bei starkem Regen war das dann auch der ideale Ort für das Richtfest. Für das Objekt ohne Dachfirst wurde zum Ende der Betonarbeiten hier gefeiert, weil "das Untergeschoss aufgerichtet ist und nun der Aufbau mit Patientenzimmern auf drei Etagen beginnen kann", so Schindler.

Bei seiner Ansprache dankte er zunächst der Stadt Bad Herrenalb für die Unterstützung des Neubaus, das mit finanzieller Unterstützung der Muttergesellschaft Orpea aus Paris aus der Taufe gehoben werden konnte. Er lobte trotz Baukonjunktur die solide Arbeit der Handwerker. "Es gibt nur sehr wenige neugebaute Rehabilitationskliniken, aber ich bin sicher, das ist die Schönste am schönsten Platz".

50 neue Arbeitsplätze

Aus Konzernsicht schafft das Projekt laut Susanne Leciejewski, Vorstandsvorsitzende der Celenus Kliniken, rund 50 neue Arbeitsplätze. Lobenswert sind für sie nicht nur die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten, die der Sporthalle im Untergeschoss ebenso wie dem darüber liegenden Therapiebereich Tageslicht bieten. Das Besondere an der Planung sei die Verarbeitung. "Diese beiden Geschosse bestehen aus Gründen der Statik aus Stahlbeton", so Leciejewski, die lachend hinzufügt: "Wenn wir aber in die Bereiche der darüber liegenden drei Etagen gehen, dann sind die Patientenzimmer mit Bett, Badezimmer und Balkon komplett aus Holz gebaut." Dadurch werden rund 1500 Kubikmeter Holz verbaut, die nach Aussage von Leciejewski den Vorteil haben, "dass damit 2900 Tonnen CO2 eingespart werden können". Die Zimmer bestehen aus Modulen, die derzeit komplett vorproduziert und Anfang des kommenden Jahres ausgeliefert und eingebaut werden. Verwendet werden Fichtenholz-Bauplatten, die exzellenten Schallschutz gewährleisten, wie Architekt Simon H. Wimmer betonte.

Auch Bürgermeister Norbert Mai lobte das neue Prachtstück Ecke Bahnhofstrasse/Schweizerwiese. "Diese Klinikanlage steht für eine positive städtische Entwicklung." Er dankt für die Realisierung des Neubaus an dieser Stelle und wünschte dem Vorhaben eine weitere zügige Realisierung.

Auch für die Repräsentanten des "Headquarters" aus Paris ist der Standort hervorragend. "Das schöne Projekt ist für uns eine Bereicherung. Denn die neuen Räumlichkeiten sind für Patienten ebenso wichtig wie für unsere Mitarbeiter, die in diesem Ambiente gemeinsam tätig sind", so Ellsie Anne Casse von Orpea Paris. Diesen Faden grief Chefarzt Hans Neustädter ebenfalls auf, indem er nicht nur die moderne Ausstattung der Räumlichkeiten, sondern zudem das großzügige Platzangebot lobte, das in Zukunft bei der Nachsorge von Erkrankten helfen soll, die Bewältigungsstrategien in Gruppengrößen bis zu zwölf Personen zu verbessern.

Nach dem Richtspruch von Polier Traugott Fleck, der in Ermangelung eines Dachgeschosses an der großen Fensteröffnung der Sporthalle in knapp zehn Metern Höhe über den Gästen stand, konnte mit deftigen Schmankerln gefeiert werden.

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