Wie die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg informiert, steht das Amt des Bürgermeisters jedem Deutschen oder EU-Ausländer ab dem vollendeten 25. Lebensjahr offen. Die Altersgrenze sei auf 73 Jahre angehoben worden: Wer mit 65 gewählt werde, könne eine ganze Amtsperiode zu Ende führen. Wählbar sei man bis zur Vollendung des 68. Lebensjahrs. Eine bestimmte Qualifikation sei nicht vorgeschrieben, doch handle es sich häufig um gelernte Verwaltungsfachleute. Zumeist stammten sie nicht aus dem betreffenden Ort, aber aus der Region. Wähler gingen davon aus, dass auswärtige Bewerber um das Amt weniger lokale Abhängigkeiten hätten. Eine gewisse Tendenz sei erkennbar, dass dies in Baden etwas anders aussiehe. Dort seien Bürgermeister eher keine gelernten Verwaltungsfachleute, eher ortsansässig, eher Mitglied einer Partei. Über die alten Landesgrenzen hinweg werde selten gewählt. 50 Jahre nach Gründung des Landes Baden-Württemberg setze sich jedoch die württembergische Version allmählich durch.