Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad Herrenalb Bürgermeister: Gesamtpaket im Blick haben

Von
Die Zukunft der Siebentäler Therme in Bad Herrenalb steht weiter in den Sternen. Foto: Kugel Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Herrenalb. Beim Tagesordnungspunkt "Anfragen und Anregungen aus dem Gremium" meldeten sich bei der Bad Herrenalber Gemeinderatssitzung am Mittwochabend einige Stadträte zu Wort.

So wollte Klaus Lienen (CDU) wissen, wie es denn in Sachen Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrslärm aussehe. Bürgermeister Klaus Hoffmann sagte, dass nach Pfingsten ein Gespräch mit dem Landratsamt anstehe. Dessen Inhalt gehe über eine Verkehrsschau hinaus.

Andreas Tockhorn (Grüne PLUS) sprach den Haushaltsplan 2020 an. Wie der Rathauschef sagte, fange nächste Woche der neue Stadtkämmerer an (wir berichteten). Am 12. Juni gebe es zudem ein Gespräch mit der Rechtsaufsichtsbehörde. Bislang sei die Aussage des Landratsamts oberflächlich gewesen. Es gelte abzuwarten. Es könne bei der aktuellen Situation sein, dass das eine oder andere nicht bewilligt werde. Dann gehe es darum zu entscheiden, welche Maßnahmen überhaupt angegangen werden sollen. Es könne sein, dass der Gemeinderat beim Friedhofskonzept neu anfangen müsse "zu denken". Generell gelte: auf Sicht fahren.

Große Verlustbringer

Rüdiger König (UBV) sprach von schwierigen Zeiten – nicht nur wegen der Corona-Krise. So müsse jetzt mit Blick auf die Siebentäler Therme eine Entscheidung fallen – weiter wie bisher oder schließen. Zudem gebe es weitere große Verlustbringer. Die Pflichtaufgaben müssten erfüllt werden. Möglicherweise gebe es eine Erweiterung der Schule. Und unter Umständen ein neues Wohngebiet. Sehr zeitnahes Handeln sei angesagt. Bürgermeister Hoffmann meinte, die Hausaufgaben müssten gestemmt werden. Es gehe nicht nur um den Einzelbestand, sondern um das Gesamtpaket. Bei der Weiterentwicklung der Stadt sei festzulegen, wohin die Reise gehen soll. Die Soforthilfe des Landes könne im Übrigen die Ausfälle weit und breit nicht kompensieren.

Christian Romoser (CDU) erinnerte daran, dass man seit Ende der Gartenschau Busparkplätze ausweisen wolle. Es habe Ansätze gegeben – das Ganze dürfe nicht in Vergessenheit geraten. Auch die Parkplatzsituation in der Stadt bei Großveranstaltungen müsse rechtzeitig angegangen werden.

Als Dorothea Müller (Grüne PLUS) die möglichen Albstrand-Anlagen beim Kurhaus und den Tennisplätzen ansprach, sagte der Rathauschef, die Verwaltung habe sich Gedanken gemacht. Allerdings: Es sei nicht mit zwei Lastwagen voll Sand getan. Das eine sei das Herrichten, das andere die Unterhaltung. Hierbei frage er brutal: Mit was bezahlen? Wirtschaftlich gesehen brauche man sich nicht damit beschäftigen, das mache keinen Sinn.

Als Hermann Ruff (Grüne PLUS) sich erkundigte, wann denn das Waldfreibad und die Siebentäler Therme wieder aufmachten, war zu hören: Man müsse abwarten, wie das genau funktionieren soll. Rein wirtschaftlich, so Hoffmann, sei nicht zu empfehlen, etwas, das Geld koste, aufzumachen. Ob es wirtschaftlich vernünftig sei, zu öffnen, müsse Stadtwerke-Geschäftsführerin Karina Herrmann klären.

Artikel bewerten
20
loading

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 130891

Flirts & Singles

 
 

Top 5

3

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.