Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad Herrenalb "Albleuchten"-Eröffnung erst im Dezember

Von
Das Bad Herrenalber Kurhaus und der Trinkpavillon werden ab 2. November bis zum Monatsende geschlossen, ebenso die Siebentäler Therme, das Ziegelmuseum und die Tourist-Info. Foto: Rick Eichner Foto: Schwarzwälder Bote

Die beschlossenen Lockdown-Maßnahmen zeigen Wirkung. Die Bad Herrenalber Touristik sagt alle Veranstaltungen im November ab. Das Sommernachtstheater und die Eröffnung des Stadtwerke-Albleuchtens werden laut Pressemitteilung in den Dezember verschoben.

Bad Herrenalb. Wegen der ab dem 2. November geltenden Corona-Beschränkungen hat nun die Herrenalber Touristik alle Veranstaltungen im Kurhaus sowie alle Wanderungen bis zum Monatsende abgesagt. "Das Kurhaus wird geschlossen, lediglich der Zugang zu den öffentlichen Toiletten bleibt geöffnet. Außerdem werden im gleichen Zeitraum die Siebentäler Therme, das Ziegelmuseum, der Trinkpavillon und die Tourist-Info für den Publikumsverkehr geschlossen", teilt die Stadt mit.

Das touristische Infoangebot für Gäste und Bürger per Telefon unter der Nummer 07083/50 05 55 und per E-Mail an info@badherrenalb.de bleibt bestehen.

Über die weitere Entwicklung des Bäderbetriebs informieren die Stadtwerke im Internet auf der Webseite www.siebentaelertherme.de.

Die für Ende November angesetzte Eröffnung des Stadtwerke-Albleuchtens wird auf Samstag, 5. Dezember, verschoben.

Ebenfalls im Dezember sollen jetzt die beiden Aufführungen des Sommernachtstheaters – das Live-Hörspiel "Arsen und Spitzenhäubchen" sowie das Kindertheaterstück "Die Prinzessin auf der Erbse" – über die Bühne gehen. Die neuen Termine stehen allerdings noch nicht fest, sollen aber rechtzeitig bekanntgegeben werden.

Wie es mit den Sitzungen des Gemeinderats weitergeht, steht noch nicht fest.

"Stadteingänge" auf Tagesordnung

Allerdings war am Freitag zu erfahren, dass der Technische Ausschuss am Mittwoch, 4. November, ab 18 Uhr in der Bronnenwiesenhalle auf jeden Fall tagen wird. Auf der Tagesordnung stehen Baugesuche. Ein Punkt lautet: "Vorberatung; städtebauliche Erneuerungsmaßnahme ›Stadteingänge‹ Bad Herrenalb; Gernsbacher Straße/Ettlinger Straße".

Das Ziel der Vorberatung wird in der Sitzungsvorlage so erklärt: "Der Technische Ausschuss erhält Information zum Stand der Voruntersuchung und bringt zusätzliche Anregungen für die geplante Stadtsanierung ein."

Im März 2019 wurde die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme "Stadteingänge" in das Landessanierungsprogramm aufgenommen. Die Ziele des Neuordnungskonzepts hat man, getrennt in die zwei Bereiche "Gernsbacher Straße" und "Ettlinger Straße", bereits detailliert entwickelt. Sie sind auf dem Plan mit dem Titel "Neuordnungskonzept, Plan für Neuantrag 2019" zu finden.

Das Konzept ermöglicht, so heißt es weiter, eine Weiterentwicklung der Zielsetzungen. Die Maßnahmen des Sanierungsprogramms und der Einsatz der Fördermittel könnten erst mit Beschluss der Sanierungssatzung beginnen. Vor der Festlegung des Sanierungsgebiets "Stadteingänge" hätten "Vorbereitende Untersuchungen" (VU) gemacht werden müssen. "Die Durchführung der VU wurde vom Gemeinderat am 4. September 2019 beschlossen und die Kommunalentwicklung der LBBW Immobilien beauftragt. Die ›Vorbereitenden Untersuchungen‹ sind erforderlich, um Beurteilungsgrundlagen zu gewinnen über die Notwendigkeit der Sanierung, über die städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge im Detail und um daraus die anzustrebenden Ziele der Sanierung ableiten zu können", informiert die Verwaltung.

Es werde durch die Untersuchungen auch möglich, "nachteilige Auswirkungen in den persönlichen Lebensumständen der Betroffenen" zu erkennen und bei den Sanierungszielen zu berücksichtigen. Wesentlicher Bestandteil der VU sei ein umfassender Fragebogen, der an alle Eigentümer einer im zukünftigen Sanierungsgebiet gelegenen Immobilie versandt wurde. Die Beantwortung hätte von den Eigentümern selbst, aber auch von den Mietern und Pächtern vorgenommen werden können.

"Die Rücksendefrist wurde mit circa zwei Wochen bewusst kurz gehalten. Fristgerecht waren 72 ausgefüllte Fragebögen zurückgekehrt, der Verwaltung wurden weitere Bögen angekündigt. Da pro Immobilie ein Bogen ausgefüllt werden soll, können bis zu 320 Fragebögen zurückkehren", wird des Weiteren mitgeteilt.

Mit der Auswertung der Bögen solle daher noch etwas gewartet werden, um durch eine größere Anzahl "den Aussagewert im Detail zu erhöhen".

Es ließen sich jedoch bereits die hauptsächlichen Anliegen der Eigner und Nutzer sowie die Problemfelder des Gebiets erkennen.

In der Sitzung des Technischen Ausschusses sollen hierzu Details zur möglichen Diskussion im Gremium benannt werden. Eine tabellarische Auswertung möchte man dem Gemeinderat in der Sitzung am 25. November vorlegen – zusammen mit dem Beschlussvorschlag für die Sanierungssatzung.

Die Verwaltung bittet den Technischen Ausschuss, in der Vorberatung eventuelle Anregungen und Vorschläge, ausgehend vom Neuordnungskonzept, einzubringen – beispielsweise auch zur Ausdehnung des Sanierungsgebiets oder zur Aufnahme weiterer Einzelobjekte.

Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 130891

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 130891

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.