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Bad Herrenalb Adventsmarkt im Klosterviertel

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Adventsstimmung trotz teils ungemütlichen Wetters auf dem Adventsmarkt im Klosterviertel. Fotos: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Ort der Begegnung und des Austauschs zu sein, das wünschte Bürgermeister Norbert Mai dem Adventsmarkt im historischen Klosterviertel zur Eröffnung.

Bad Herrenalb. In der Tat flanierten bereits am Samstagnachmittag zunehmend mehr Menschen entlang der 40 Buden mit Kunsthandwerk und Bewirtungsangeboten. Schade war das wenig weihnachtliche Wetter, auch mit gelegentlichen Regengüssen, zu dem Jörg Klasser, Leiter der Pfadfindergruppe, feststellte: "Herbststürme sind mir bekannt – aber Weihnachtsstürme?" Da hatten seine Pfadfinder mit ihrem Weihnachtszauber-Zelt mit Stockbrot und Tschai sowie einem prasselnden Lagerfeuer das richtige Händchen. Auch ihre gebrannten Mandeln und vielfältiges, selbst gebasteltes Holzspielzeug brachten die Mädchen und Jungen an die Leute.

"Das viele Selbstgemachte ist besonders schön hier", stellten zwei Damen aus dem Ruhrgebiet fest. Sie waren mit einer großen Squaredance-Gruppe aus ganz Deutschland zu einem Wochenende in der Evangelischen Akademie und nutzten die Gelegenheit zu einem Bummel über den Markt. Die Heukrippe hatte es ihnen dabei besonders angetan. Eifrig entdeckten sie die vielen liebevollen Details von der Spinne auf dem Krippendach bis zur Maus in der Ecke und ließen sich von Christel Eisenbach die Entstehungsgeschichte erklären.

Jene war sehr zufrieden mit dem Besuch: "Wenn ich an der Türe stehe und die Menschen anlächele – dann kommen sie gerne herein!" Das feucht-frische Wetter versammelte Besucher immer wieder um die Bewirtungsstände wie die des Roten Kreuzes, der Kindertrachtengruppe oder der UBV. Auch mit dem heißen Met aus eigenem Honig bei Thorsten Schiebenes aus Bernbach wärmte sich Mancher gerne von innen. Neben zahlreichen Stammbeschickern gab es Erstaussteller wie Elke Bauer und Angelika Lipic, die mit ihrer Kombination aus "Fein und Grob" – von der filigran gestickten Schneeflocke bis zu Schmuckanhängern aus Beton – erstmals aus Karlsruhe gekommen waren.

Viel Spaß bereitete Jung und Alt auch die neu installierte Langlaufloipe

Otto Schwizler erklärte in seinem Zelt mit Holzkunstwerken gerne den Interessenten die Entstehung jedes Unikates: "Dieses Stück habe ich in der Ardèche gefunden. Ich arbeite an jedem Fund lediglich seine Schönheit heraus, ohne es zu etwas anderem zu machen." Gut nachgefragt war seine Krabbelkiste mit Holzteilen für Kinder. Für die Jüngsten war im Jugendraum in der alten Grundschule ein Weihnachtsbasteln geboten. Bei Simone Wacker, Vanessa Meyer und den Jugendlichen durften sich Kinder im gemütlich Warmen Laternen aus Tonkarton basteln.

Viel Spaß bei Jung und Alt bereitete die erstmals installierte "Langlaufloipe" in der Klosterstraße – gesponsert von den Stadtwerken und zu 100 Prozent energieneutral. Vielfältig war auch das weitere Angebot quer über den Markt, den Gerlinde Weiß vom Veranstaltungsmanagement und Christa Sagawe vom Tourismus- und Stadtmarketing mit ihren Teams von langer Hand und mit viel Einsatz vorbereitet hatten.

Von der schwungvollen Musik der BOK Bigband an der Himmelsbühne über die "Klassik im Kloster"-Konzerte gleich nebenan bis zu den wolligen Alpakas, die am Rathausvorplatz viele Blicke auf sich zogen. Lucie Moormann nutzte den Markt in Bad Herrenalb in eigener Sache: Mit weihnachtlich geschmücktem Regenschirm warb sie für die Interessengemeinschaft "Freibad Herrenalb" und um Freibadgäste bereits für 2020.

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