Freuen sich über die Förderung (von links): Diana Schweiger (Vereinsgemeinschaft Oberbaldingen), Jeremias Ketterer (Förderverein Hockeyplatz), Lothar Schmidt (DRK), Michael Neuenhagen (Bad Dürrheimer Mineralbrunnen), Klaus Hanser (Förderverein Narrenschopf), Markus Stein (Stadt Bad Dürrheim), Ingrid Krickl (Verein Hilfe mit Herz und Hand) sowie Saray Paredes Zavala und Ilka Diener (Narrenschopf)Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Geld: Vom neuen Defibrillator über Geschirr für die Halle bis zum digitalen Inklusionsprojekt einiges dabei

Lothar Schmidt vom DRK hat den neuen Defibrillator mitgebracht, im Narrenschopf wurde das Video gezeigt und alle, deren Projekt vom Mineralbrunnen gefördert wurden, freuten sich. Eine der Bedingungen: Das Projekt, für das der Antrag gestellt wurde, musste nachhaltig sein.

Bad Dürrheim. Die Vereine leisten einiges und Bad Dürrheim stellt über die Vereinsförderung und den Mineralbrunnen Geld für Projektförderungen zur Verfügung. In diesem Jahr gingen 8000 Euro über den Tisch in unterschiedlichen Einzelbeträgen. Oftmals sei dies eine Anschubfinanzierung, äußerte sich Michael Neuenhagen, Marketingchef der Bad Dürrheimer Mineral­brunnen GmbH. So beispielsweise für das Museum Narrenschopf. Der Förderverein stellte den Antrag, die Produktion eines Videos zu fördern, dass das Gemälde "Der Kampf zwischen Karneval und Fasten" in einfacher Sprache erklärt. 3000 Euro flossen so und es gibt Bestrebungen, das Video noch mit Gebärdensprache zu produzieren. Über eine andere Spende kann dies nun auch noch realisiert werden freut sich der Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Hanser.

Das DRK bekam für einen neuen Defibrillator 1200 Euro. Lothar Schmidt, Vorsitzender der Ortsgruppe hatte das Gerät dabei und zeigte es stolz. Eingesetzt wird es in einem Fahrzeug. Nach und nach müssen seinen Angaben zufolge alle Helfer damit ausgestattet werden, in Bad Dürrheim sind es 14, eines kostet 1250 Euro.

Die Oberbaldinger Vereinsgemeinschaft bekam 2000 Euro, dafür wird Geschirr für die neue Halle angeschafft. Bis jetzt musste es ausgeliehen werden. 750 Euro bekam der Förderverein Hockeyplatz in Hochemmingen. Jeremias Ketterer erzählte, dass man dafür eine Hütte sanieren will, die eigentlich den Fußballern gehört, in der dann aber das Werkzeug für den Platzwart und Ausrüstung wie Schoner und Bälle für das Beachvolleyball gelagert werden sollen.

Ingrid Krickl vom Verein Hilfe mit Herz und Hand freut sich über die 1660 Euro. Mit diesem Geld können nun Wärmeboxen gekauft werden, die für den Transport des Mittagessens vorgesehen sind. Der Verein will in Hochemmingen ein Seniorenmittagessen organisieren, das ein Mal die Woche stattfinden soll. Angesprochen sind Alleinstehende, in der Hoffnung, dass sich für sie zusammen mit anderen auch eine Freizeitgestaltung ergibt und sie neue Kontakte knüpfen. Der Start musste pandemiebedingt verschoben werden, nun hofft sie, dass es im Oktober oder November losgehen kann.

Es war die achte Vergaberunde und in diesen Jahren wurden einschließlich der aktuellen Rund 76 500 Euro an die Vereine vergeben, einige waren bereits mehrfach bedacht. Die Bedingung war bis jetzt die Nachhaltigkeit der Projekte und die Förderung der Gemeinschaft im Ortsteil oder auch in Bad Dürrheim. Und es muss viele Menschen erreichen. Wobei man in Zukunft mehr den Fokus auf Umweltschutz legen will, führte Michael Neuenhagen aus. Hauptamtsleiter Markus Stein ergänzt: Ein erster Entwurf zur neuen Förderung werde man mit den Vereinen besprechen und die Rückmeldung abwarten. Die Bewertung 2022 soll dann aber nach den neuen Vergaberegeln erfolgen.