In Öfingen macht man sich gemeinschaftlich an das Setzen von Heckenpflanzen. Der Nachwuchs hilft nach Kräften. Foto: Florian Hahnel

In Öfingen gab es wieder eine Pflanzaktion, diesmal traf man sich Am neuen Bänkle im Gewann Rotmund.

Ganze 100 Heckenpflanzen wurden gesetzt. Eingeladen hatte der Ortschaftsrat, auch die Kinder des Stadtteils wurden vorab angesprochen und zeigten sich bei der Aktion recht fleißig.

 

Das Rotmund-Gewann ist relativ kahl, die gesetzten Beeren-, Haselnuss- und Holundersträucher sollen auch einmal als Windbrecher dienen. „Zudem haben wir die Insekten im Blick, vielleicht lassen sich auch noch Ökopunkte sammeln“, so Ortsvorsteherin Astrid Schweizer-Engesser.

Ortschaftsrätin Anita Schneckenburger koordinierte die Aktion, der städtische Bauhof hat die Pflanzen besorgt und Pflanzlöcher vorgebohrt.

Hundert Jungpflanzen müssen erst einmal in die Erde gebracht werden, die Gekommenen hatten sich etliche Male zu bücken und Anpflanzerde herbeizuschaffen.

Im kommenden Jahr geht es vor Ort weiter, eine Hangschwelle wird über weitere Meter bepflanzt. In Öfingen gab es bereits einige Pflanzaktionen, der „Grüne Daumen“ darf Schneckenburger und Schweizer-Engesser schon zugesprochen werden. Wühlmäuse machen sich gerne an Wurzeln heran, teils sind die gesetzten Pflanzen mit Verbiss-Schutz versehen.

Und noch am Rande bemerkte sie: Kommunal und offiziell wird der Vorname der Öfinger Ortsvorsteherin übrigens mit „t“ am Ende geführt, dies sei aber falsch, so Schweizer-Engesser. „Ich schreibe mich mit „d“, die Geburtsurkunde ist bezüglich dieses einen Buchstabens nicht richtig ausgestellt. Ich wollte einmal eine Namensänderung, das Verfahren war mir aber zu kompliziert. Ich habe mich dann entschieden, alles wie gedruckt zu lassen.“