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Bad-Dürrheim Wenig Resonanz bei Familien-Event

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Für das Familienrennen gibt die Grünen-Landtagsabgeordnete Martina Braun den Startschuss. Fotos: Ursula Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim (kal). Der Inklusive-Familien-Sportevent war ein weiteres, neues Angebot beim diesjährigen Riderman. Teilnehmen konnten dabei Menschen mit und ohne Handicap.

Organisiert wurde es von der Stadtjugendpflege und vom Förderverein Parasolhotel. Ziel war dabei, sich auszuprobieren, Barrieren zu überwinden und vor allem, miteinander Spaß zu haben.

Treffpunkt war am Samstag der Sportplatz. Hier standen für ein Rennen einige Rollstühle bereit, die von der Bad Dürrheimer Firma Reichmann zur Verfügung gestellt wurden. Auf einer 25 Meter langen Laufbahn galt es, die Strecke zweimal zurückzulegen, möglichst in der gleichen Zeit.

Für Nicht-Behinderte war es eine Herausforderung, sich in den Rollstuhl zu setzen und am eigenen Körper zu erleben, wie es dabei den Rollstuhlfahrern geht. Sie machten die Erfahrung, wie schwierig und kraftaufwendig es ist, sich schnell fortzubewegen und in der Spur zu bleiben.

An einer anderen Stelle auf dem Sportplatz konnte gekegelt werden. Speziell für Rollstuhlfahrer standen zwei festmontierte Rampen in Brusthöhe bereit, mit deren Hilfe die Kugeln von elf oder fünf Kilo in die Vollen geworfen werden konnten. Mit dabei war auch Bad Dürrheims Behindertenbeauftragte Inge Teichert mit ihrem Ehemann, die ihr sportliches Geschick ausprobierten. Pokale und Urkunden wurden den Teilnehmern bei der abschließenden Siegerehrung von Bürgermeister Jonathan Berggötz überreicht.

Rund 300 Besucher lockte am Abend die Live-Musik der Band "Lieber Anders" an, die auf der Bühne am Jugendhaus Bohrturm auftrat. Ihre Songs von Pink Floyd, Billy Idol oder Jimi Hendrix animierte das Publikum zum Mitsingen und zum Tanzen.

Am gestrigen Sonntag wurde zu einem zwei Kilometer langen Rennen eingeladen, erlaubt war es mit allem, was Räder hat. Den Startschuss gab Landtagsabgeordnete Martina Braun. Die Beteiligung allerdings hielt sich dabei in Grenzen. Mit dabei waren drei Fahrräder, zwei Rollstuhlfahrer mit und ohne Begleitung und ein treuer Vierbeiner.

"Es war ein Pilotprojekt" resümierte Christoph Lauer. Dass die Beteiligung am Samstag auf dem Sportplatz sich ebenfalls in Grenzen hielt, lag vermutlich daran, dass das Angebot vom Riderman-Trubel etwas abseits lag. Auf jeden Fall, so der Stadtjugendpfleger, soll es im nächsten Jahr beim Riderman wiederholt werden, jedoch an anderer Stelle. "Wir werden uns eine andere Strukturierung einfallen lassen", sagte er.

Auch Bürgermeister Berggötz setzt sich in den Rollstuhl

Als eine Wertschätzung dieser Veranstaltung sah er die Teilnahme vom Rathauschef, der sich in einen Rollstuhl gesetzt hatte. Auch Manfred Kemter, noch im Amt des Behindertenbeauftragten des Landratsamts, war anwesend. Ein Kompliment sprach er den Mitarbeitern des Bauhofes aus, die bei den Vorbereitungen im Einsatz waren, sie sorgten für die Absperrungen und waren stets zur Stelle, wenn etwas benötigt wurde.

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