Sie haben das Angebot "Von Frau zu Frau" ins Leben gerufen und freuen sich über regen Zuspruch (von links): Angelika Strittmatter, Martina Dietrich, Susana Casaca, Barbara Duro, Sara Karacaoglan und Iris Neumann. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Generationentreff: Konzept vorgestellt / "Wir wollen nicht über Männer meckern" / Termine montags

"Von Frau zu Frau" heißt das neue Angebot im Generationentreff, zu dem alle Frauen, egal welchen Alters, Konfession und Kultur, eingeladen sind.

Bad Dürrheim (kal). "Wir wollen nicht über Männer meckern und schimpfen, und ein Kaffeeklatsch soll es auch nicht werden", versichern die fünf Frauen, die zusammen mit Angelika Strittmatter vom Generationentreff über ihr Vorhaben informierten. Vorausgegangen sei der Mütter-Treff, der im Dezember nach sieben Jahren eingestellt worden sei. Die daran beteiligten Mütter versichern, dass sie davon profitiert hätten. Vieles habe sich auf die Kinder bezogen, nun aber seien sie groß geworden und eine neue Situation sei entstanden. Es gebe jetzt andere Themen, mit denen sich Mütter und Frauen auch ohne Kinder und Familie, beschäftigten, und sie fänden es wichtig, sich dafür die Zeit zu nehmen. Daher wurde auch der Untertitel "Zeit für uns" gewählt.

Im Laufe der sieben Jahre habe sich eine harmonische Gruppe gebildet, die man nicht auflösen wolle. Geplant sei, ohne Koordination und Begleitung das Treffen von Frauen durchzuführen. Vom Vorstand des Generationstreff Lebenswert sei dies sehr begrüßt worden, erläuterte Angelika Strittmatter. Für die ersten drei Treffen, jeweils montags von 14.30 bis 16.30 Uhr, haben die Organisatoren bereits etwas vorbereitet und Referenten eingeladen. Am Montag, 22. Januar, wird Sybille Baumeister, Sachgebietsleiterin vom Bereich Soziales über ihre Tätigkeit sprechen, am 29. Januar gibt Kinesiologin Waltraut Schacherer praktische Anleitungen und Tipps zur Kinesiologie, und im Februar kommt Jugendhausleiterin Nicole Grieshaber zum Gespräch.

Es soll an diesen Treffen nicht nur darum gehen, Referate zu hören, ebenso soll ein lockerer Austausch stattfinden, zu dem sich viele Themen anbieten. Als Beispiele nannten die Frauen Gesundheit, Entspannung, Bewegung, Ernährung und Wiedereinstieg in den Beruf. Jede Frau könne dazu eigene Ideen einbringen, auch kreatives Gestalten sei möglich. Interessant könne es sein, mit Frauen ausländischer Herkunft ins Gespräch zu kommen.

"Wir wollen eine subjektive Gruppe sein und nicht über die große Politik diskutieren", wünschen sich die Organisatorinnen. Und nicht zuletzt sei ein geselliges und harmonisches Miteinander der Hintergrund der wöchentlichen Treffen, bei dem neue Kontakte geknüpft werden können. Kinder könnten gerne mitgebracht werden, eine spezielle Betreuung sei jedoch nicht vorgesehen. Bestehe jedoch Bedarf, werde man dementsprechend handeln, fügte Angelika Strittmatter hinzu.

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