Foto: Bartler-Team

Zunft startet in die wohl längste Saison seit einigen Jahren. Thomas Kaisner zum Ehrenmitglied ernannt.

Bad Dürrheim - Mit einer lockeren Party eröffnete die Urviecherzunft Bad Dürrheim die mit 57 Tagen wohl längste Fasnetssaison seit einigen Jahren. Thomas Kaisner wurde zum Ehrenmitglied der Urviecherzunft ernannt.

Mit einem Gläschen Sekt und einem lauten Prosit auf das neue Jahr wurde am frühen Nachmittag des Dreikönigstages die fünfte und für Narren schönste Jahreszeit lautstark eröffnet. Hierfür sorgte die vereinseigene Urviecher Guggenmusik. Genau 57 Tage haben nun die großen als auch kleinen Urviecher zeit närrisch auf den Putz zu hauen, so Oberurviech Matthias Nann.

Doch bei aller Feierfreude sollen sich die Urviecher ihre Kräfte einteilen. Bevor der große Moment gekommen war und die noch junge Fasnet putzmunter aus dem Sarg sprang, war es an der Zeit Dank zu sagen. So wurde der langjährige Webmaster Stefan Sulzmann mit einem Präsent verabschiedet und die beiden neuen Webmaster willkommen geheißen. Als Motivationsanschub gab es von Nann ein Marzipanurviech für Massimo Vicino und Moritz Nann. Eine ganz besondere Ehre wurde Thomas Kaisner zuteil. Seit 1987 ist Kaisner bei der Urviecherzunft anzutreffen. Schon recht bald brachte er sich in die Vielfältigen Aufgaben des Vereins ein, so dass er recht schnell im Wirtschaftsausschuss des Vereins tätig war. Seinem Wunsch im Narrenrat tätig zu sein wurde dann 2003 entsprochen als er in das Gremium gewählt wurde.

In dieser Zeit hat er sich allerhand Verdienste erworben mit der größte Verdienst war zweifelsohne das 25-jährige Vereinsbestehen 2004. Auch der Umzug nach Herrenberg hinderte ihn nicht daran stets parat zu sein, wenn die Urviecher seine Hilfe brauchten. Nun möchte Kaisner auf eigenen Wunsch einen Schritt kürzer treten. Wenn auch mit viel Wehmut aber dennoch habe der Verein dafür Verständnis und zolle ihm für seinen unermüdlichen Einsatz großen Respekt.

Auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft wurde Thomas Kaisner zum Ehrenmitglied der Urviecherzunft ernannt. Gleich danach war es soweit der Sarg mit dem noch ruhenden Urviech wurde auf Schultern in den Saal getragen und kurz darauf sprang dann auch schon das kleine Urviech quietschlebendig aus dem Sarg und zog mit seinen kleinen Artgenossen durch den Saal und wirbelte ordentlich staub auf. Die Guggenmusik spielte noch einige Lieder und die Mitglieder reihten sich in Schlangen ein; um sich in die verschiedenen Listen einzutragen und die Häser prüfen zu lassen.

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