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Bad-Dürrheim Stadt hat den Klimaschutz im Blick

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Von Markus Reutter

Bad Dürrheim. Die Stadt setzt ihr Energiemanagement fort und beauftragt damit, zumindest für die nächsten beiden Jahre, das Institut für Sozial- und Umweltforschung (Isuf).

Isuf-Geschäftsführer Peter Kleinmann hatte gestern Abend dem Verwaltungsausschuss gute Argumente an die Hand gegeben, das Engagement der Stadt mit seinem Unternehmen fortzuführen, wurden doch seit der Zusammenarbeit mit Isuf seit Dezember 2009 erhebliche Kosteneinsparungen beim Verbrauch von Wasser, Strom und Wärme erzielt. Bis zum Jahresende sollen sich die Einsparungen laut Kleinmann auf 102 000 Euro belaufen.

Wobei die Dienste von Isuf nicht umsonst zu haben sind, sondern in den nächsten beiden Jahren mit jährlich 20 000 Euro veranschlagt werden. Rückendeckung gab es sowohl von Bürgermeister Walter Klumpp, der die gute Zusammenarbeit mit Isuf lobte, als auch von Umweltberater Gerhard Bronner, der anhand von Beispielen aus anderen Kommunen vorrechnete, dass sich Personalkosten für Energiemanagement schnell rechnen angesichts der erzielten Einsparungen. Er empfahl sogar ein dauerhaftes Energiemanagement. Denn Beispiele anderswo hätten gezeigt, sobald dieses Engagement aufhöre, der Energieverbrauch wieder steige.

Gerhard Bronner vom Umweltbüro des Gemeindeverwaltungsverbandes Donaueschingen erläuterte im weiteren Verlauf der Sitzung die Energieleitlinien, denen der Verwaltungsausschuss letztlich zustimmte. Die Richtlinien sollen verbindlichen Charakter für die städtischen Mitarbeiter haben. Deren achtsamer Umgang mit Energieressourcen solle "Vorbildfunktion für die Bürger der Stadt Bad Dürrheim haben", heißt es zu Beginn der Leitlinien. In dem Papier sind auch "energiebezogene Verhaltensregeln für die Nutzer städtischer Gebäude" erwähnt. Denn nur wenn Gebäudenutzer und Betreuer, zum Beispiel der Heizungsanlagen, auf einen sparsamen Energieverbrauch achten, würden Einsparziele erreicht. Vorantreiben möchte die Stadt auch ihr Klimaschutzkonzept. Umweltberater Bronner sieht hier Einsparpotenziale bei den Pumpwerken für Trinkwasser und Abwasser, bei den EDV-Netzwerken von Rathaus, Schulen und Kur und Bäder GmbH sowie im Ausbau klimaschonender Mobilität. Vorstellbar ist für Bronner auch eine Kraft-Wärme- Kopplung im öffentlichen und gewerblichen Sektor. Wolfgang Kaiser ergänzte, dass im Gewerbegebiet sicherlich viel Wärmeenergie entstehe, die genutzt werden könne.

Einen weiteren Punkt, den Bronner voranbringen möchte, ist der Ausbau der Photovoltaik auf geeigneten Dächern. Dafür könnten gezielt Eigentümer angesprochen werden. Um die einzelnen Punkte umzusetzen, veranschlagt Bronner Investitionskosten von 80 000 Euro, wobei Fördermittel beantragt werden könnten, so dass für die Stadt ein Eigenanteil von 28 000 verbleibe.

Der Verwaltungsausschuss beauftragte die Stadt, genauere Kostenschätzungen einzuholen und die Bausteine eines Klimaschutzkonzeptes detaillierter darzustellen. Danach sei dem Gemeinderat ein Vorschlag vorzulegen, welche Bausteine zur Förderung tatsächlich beantragt werden sollen.

 
 

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