Sie freuen sich auf ihre Shows, die Geschwister (von links) Jeffrey, René Alysha und Diego Bügler. Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Show: Weihnachtszirkus zu Gast

Bad Dürrheim (wst). Der Weihnachtszirkus der Familie Bügler gastiert in der Stadt, auf der Wiese zwischen dem Industriegebiet und der Kurklinik Hüttenbühl.

Insgesamt zehn Artisten und eine Tierdressurnummer mit Federvieh wird an zwischen Freitag, 21. Dezember und Sonntag, 6. Januar zu sehen sein. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 16 Uhr außer an Heilig Abend und an Silvester, dann öffnet das Zelt schon um 14 Uhr.

Der Artisten-Zirkus ist fast ein reiner Familienbetrieb, insgesamt werden zehn Akrobaten zu sehen sein, acht davon gehören der Familie Bügler an, zwei sind Gastakteure. Der Chef und Familienvater Enrico Francesco Bügler erzählt etwas aus ihrem Wanderleben. Ursprünglich kommt die Familie aus dem Artistenort Alsenborn-Enkenbach, seit etwa einem Jahrzehnt lebt man in der Nähe von Geroldstein. Von dort aus geht es zwischen März und Mitte Januar auf Tournee. Man hat schon Verschiedenes ausprobiert und gesehen. In einer Saison war man als Gastartistengruppe bei einem größeren Zirkus engagiert, in einem anderen Jahr war man mit einer Monstertruck-Show unterwegs. Doch vor allem die Kinder wollten wieder zurück zu den Wurzeln.

Eigene Akrobatiknummern haben die Familie und ihre engagierten Darsteller einen ganzer Reigen zu bieten – von klassischen Themen bis zu aktuellen. Die Spezialität von Sohn Diego Bügler beispielsweise ist sein Gummikörper, er kann sich spektakulär verbiegen und ist nach den Aussagen des Vaters der einzige Junge, der das in Europa kann. Für seine Choreografien hat er bereits mehrere Preise gewonnen. Ballarinas sind zu sehen, eine Feuernummer, eine Wild West Show mit Messerwerfer und Lasso sowie einiges mehr. Moderner wird es bei dem Begriff Spiderman oder Tarzan und Jane – denn auch diese Figuren werden unter der gut sechseinhalb Meter hohen Zeltkuppel wirbeln.

Der Zirkus hat erstmals seine Zelte in Bad Dürrheim aufgeschlagen, auf die Idee kam man durch eine Bekannte. "Es gefällt uns ganz gut", freut sich der Familienchef.