Mit neuen Ideen für Aktionen und mit den Vorbereitungen einer Feier zur Verleihung des Fairtrade-Stadt-Siegels beschäftigten sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder-Bote

Fairtrade: Mitglieder stehen für Fragen zur Verfügung

Bad Dürrheim (kal).Vorbereitungen für besondere Ereignisse werden bei der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt getroffen. Eine größere Sache soll die Vergabe des Siegels werden, um das sich die Stadt beworben hat. Geplant ist eine feierliche Veranstaltung, die voraussichtlich im Januar oder Februar 2017 stattfinden wird.

Bei der jüngsten Sitzung der Gruppe konnte Rathausmitarbeiterin Patricia Ehret berichten, dass sie nach Einreichung der Bewerbung für das Siegel eine Rückmeldung erhalten habe. Die Prüfung könne sechs bis acht Wochen andauern, eventuell komme das Ergebnis noch vor Weihnachten. Einig waren sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe, die Vergabe des Siegels mit vielen Gästen und hoffentlich mit zahlreichen interessierten Bürgern als ein besonderes Ereignis herauszustellen.

Komplett mit eingebunden werden sollen der Gemeinderat, die Schulen, Vereine und die kirchlichen Gemeinden. Als Veranstaltungsort wurde an den Weinbrennersaal gedacht. Horst Dietzer, Sprecher der Gruppe, hat sich erfolgreich um eine Fotoausstellung bemüht. Für die Versandkosten der Bilder werden 150 Euro berechnet, die von der Stadt übernommen werden, ließ Patricia Ehret wissen. Bereichert werden soll die Feier mit einem musikalischen Rahmen. Roland Manger versprach, bei Musikvereinen anzufragen. Roswitha Kneer, Vorsitzende der Steuerungsgruppe, begeisterte mit dem Vorschlag, afrikanische Tänzer zu engagieren. Auch die Idee, eine Theateraufführung ins Programm aufzunehmen, kam gut an. Josef Hofmann möchte bei Stefan Kalt, dem Leiter der Theater AG von der Realschule, anfragen, ob sich da etwas machen ließe.

Nach dem Erhalt des Siegels soll kurzfristig eine Sitzung einberufen werden, um den Termin und den Rahmen für die Feierlichkeiten festzulegen. Die Idee aus der Oktobersitzung, Vereine anzusprechen, die am Christkindlemarkt in ihren Hütten zusätzlich Waren aus dem Fair-Handel anbieten könnten, wurde nach kurzer Diskussion verworfen. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Vereine mit ihren eigenen Sachen genug zu tun hätten. Man will lieber im Sommer eine eigene Aktion starten.

Dank der Frauen vom Müttertreff wird es an beiden Tagen des Christkindlemarktes am 26. und 27. November im Generationentreff Lebenswert wieder ein Adventscafé geben. In diesem Jahr unter dem Motto "Fair und regional". In der Zeit jeweils von 14 bis 18 Uhr werden Kaffee und Tee aus dem fairen Handel sowie Glühwein mit Wein vom Kaiserstuhl angeboten. Kekse aus dem Eine-Welt-Laden Karibuni soll es kostenlos geben, über eine Spende würden sich die Veranstalter freuen. Für Gespräche und Infos über den Fair-Handel und die Fairtrade-Stadt werden Mitglieder der Steuerungsgruppe zur Verfügung stehen.

Am Samstag, 26. November, sind außerdem die Damen des "Lustigen Nähkörble" im Generationentreff anwesend, um ihre Handarbeiten anzubieten. Erarbeitet werden soll eine Einkaufsliste mit den Adressen der Geschäfte, die Waren aus dem fairen Handel anbieten, diese sollen auch im Stadtplan gekennzeichnet werden. Wenn das Siegel da ist, sollen Hinweisschilder angefertigt werden, die in den betreffenden Geschäften angebracht werden. Wie Roswitha Kneer in Erfahrung brachte, seien die Geschäftsleute nicht abgeneigt. Das Hinweisschild könnte auch im Rahmen eines Wettbewerbes entworfen werden. Das für den 17. Januar 2017 terminierte Treffen der Gruppe wurde auf den Dienstag, 24. Januar, verschoben.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: