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Bad-Dürrheim Seit 85 Jahren Familienbetrieb

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Freuen sich auf ihre Gäste (von links): Ingrid und Eugen Lorenz zusammen mit ihren Kindern Britta und Martin. Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Es war der 1. März 1933, als Friedrich Futter, der Vater von Ingrid Lorenz, die Oberbaldinger Gaststätte Sonne-Post eröffnete. Somit ist sie in diesen Tagen nun seit 85 Jahren in Familienhand.

Bad Dürrheim-Oberbaldingen. Bekannt ist Ingrid Lorenz als "Schnitzel-Ingrid", doch der Beiname sagt viel zu wenig über die Vollblutgastronomin aus. Ihre Spezialität sind neben den besagten Schnitzeln vor allem Nudeln, Knöpfle und Brot – alles aus der eigenen Küche. Dies macht sie gemeinsam mit ihrem Sohn Martin Lorenz. Er ist gelernter Koch – Mutter und Sohn sind am Kochtopf und am Backofen ein eingespieltes Team.

Die Gaststätte liegt an der Kreuzung, an der sich die Straßen von Bad Dürrheim in Richtung Geisingen und Tuttlingen sowie in Richtung Öfingen und Pfohren treffen. Für die Gäste gibt es in der Sonne-Post viel Platz, rund 70 Plätze innen, im Sommer gibt es noch eine Außenbewirtung.

Der Doppelname des Hauses hat einen Grund. Friedrich Futter betrieb neben der Gaststätte noch ein Kolonialwarengeschäft, eine Tankstelle und eine Postagentur. 1934 heiratete er Berta Glunz aus Oberbaldingen. Später wurden der Laden und die Tankstelle geschlossen. Arbeit gab es genug – Berta Glunz brachte eine Landwirtschaft mit in die Ehe. Die Postagentur bestand bis ins Jahr 2001 und wurde zuletzt auch von Ingrid Lorenz betrieben.

Ihr Mann Eugen Lorenz hatte einen ganz anderen Beruf, doch nach Feierabend und an den Wochenenden stand er zusammen mit seiner Frau im Speiselokal – hier ist er auch heute noch anzutreffen. Und während Sohn Martin in der Küche den Kochlöffel schwingt, hilft Tochter Britta im Service aus – ein traditioneller Familienbetrieb.

Traditionell ist auch das, was Ingrid und Martin Lorenz in der Küche machen. Die Speisekarte ist eher übersichtlich, doch das hat seinen Grund: Die Gäste können sich sicher sein, dass alles, was irgendwie geht, frisch gekocht, selbst gemacht und aus der Region ist. Darauf legt die Wirtin stets großen Wert. Ihr Gemüse und den Salat beispielsweise holt sie beim Nachbarn über der Straße. Auch den Kartoffelsalat macht sie selbst, deswegen dürfe er am Abend auch mal ausgehen, sagt die Wirtin.

Manche Tage sind auch in der Küche der Sonne-Post besondere Tage, dann, wenn Ingrid Lorenz und ihr Sohn Brot backen und die Nudeln walzen. Zeitlich ist dabei alles genau aufeinander abgestimmt. Zuerst werden die Brote geformt und während diese ruhen, geht es an den Nudelteig. Zwischendurch geht es für die Brote ab in den Ofen und der Nudelteig kommt in die Walzmaschine. Eine Tradition, die die Familie erhalten will.

 
 

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