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Bad-Dürrheim Schnelles Internet kommt auf Ostbaar

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Glasfaserkabel für schnelles Internet sollen in diesem und nächstem Jahr in Biesingen und Sunthausen verlegt werden. Im diesjährigen Haushaltsplan sind 574.000 Euro hierfür eingestellt. Wobei sich die Summe noch erhöhen kann, abhängig von der Ausführung der Breitbandversorgung, erklärt die Kämmerei. Foto: dpa

Bad Dürrheim - Die Investitionen in diesem Jahr fallen mit 3,5 Millionen Euro zwar geringer aus als noch im Vorjahr, damals standen 4,3 Millionen Euro im Vermögenshaushalt der Stadt Bad Dürrheim. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Kämmerer Jörg Dieterle möchte einen Nachtragshaushalt nach der Bürgerversammlung am 5. März nicht ausschließen.

Erst bei der Bürgerversammlung sollen mögliche, größere Vorhaben für die kommenden Jahre besprochen werden. Das kann laut Dieterle zur Folge haben, dass eventuell Planungskosten oder andere vorbereitende Maßnahmen noch in diesem Jahr anfallen. Als Themen für die Bürgerversammlung wurden seitens der Verwaltung unter anderem eine Sanierung des Hallen- und Freibads Minara, die Erweiterung der Turnhalle in Oberbaldingen, eine Sanierung des Haus des Gastes und des Dachs der Salinensporthalle benannt.

Im Haushaltsplan für dieses Jahr sind unabhängig davon bereits etliche Maßnahmen notiert. Als größere Vorhaben verweist Dieterle auf einen Ausbau der Breitbandversorgung in Biesingen und Sunthausen in Kooperation mit dem Landkreis, der in diesem Bereich seine überörtliche Glasfaser-Ringleitung, den so genannten Backbone, verlegen wolle. Im Haushalt seien 547 000 Euro eingestellt, wobei die Kosten auf 1,2 Millionen Euro anwachsen können für die Breitbandversorgung der beiden Ortsteile, je nachdem, welches Konzept umgesetzt werde. Es gelte nun, das Interesse der Anlieger abzufragen, wer alles einen Hausanschluss wolle, um den Umfang der Maßnahmen konkretisieren zu können. Dann werde im Laufe dieses und nächsten Jahres die Breitbandversorgung in den beiden Ortschaften verbessert.

In Biesingen und Sunthausen sei die Versorgung mit schnellem Internet bislang am schlechtesten. Mittel- und langfristig solle in der Gesamtstadt schnelles Internet angeboten werden können. Dabei rede man von Investitionen von rund neun Millionen Euro alleine für die Verlegung von Glasfaserkabel bis in die Straßen. Wenn man die Kosten für die Hausanschlüsse mit hinzunehme, wachse die Investition in den "deutlich zweistelligen Millionenbereich".

In Biesingen steht laut Dieterle in diesem Jahr mit der Erneuerung des Gehwegs in der Ortsduchfahrt eine größere Maßnahme an mit einem Volumen von 296 000 Euro. Mit einem Anteil von 140 000 Euro beteilige sich die Stadt an der Errichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Schwenninger Straße und Kreisstraße 5700 im Norden des Gewerbegebietes auf Höhe des E-Centers.

Mit einem Gesamtvolumen von 241 000 Euro sollen in diesem Jahr außerdem Ersatzbeschaffungen im Bauhof realisiert werden, so ein neuer Radlader, ein Multifunktionsfahrzeug, ein Bagger und anderes mehr.

Eine Ersatzbeschaffung steht außerdem mit einem wasserführenden Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF/W) für die Feuerwehrabteilung Hochemmingen an. Die Kosten liegen bei 165 000 Euro, wobei Dieterle einen Landeszuschuss von 37 500 Euro erwartet. So bald die Bewilligung des Zuschusses vorliege, gehe es an die Ausschreibung. Die ebenfalls im Haushaltsplan formulierte Ersatzbeschaffung eines TSF/W für die Feuerwehr Sunthausen habe sich erübrigt, nachdem alle Sunthauser Feuerwehrkameraden zum Ende des vergangenen Jahres ausgetreten seien.

Die 3,5 Millionen Euro im Vermögenshaushalt in diesem Jahr wertet Dieterle als eher "normal". Im vergangenen Jahr seien es mit den 4,3 Millionen Euro besonders viele Investitionen gewesen. So viel könne sich die Stadt "nicht jedes Jahr leisten". Hinzu komme die Ungewissheit, ob die Bürgerversammlung im März nicht Anlass für weitere Maßnahmen noch in diesem Jahr bringe.

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Cornelia Spitz

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