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Bad-Dürrheim Rekordjahr beim Reisemobilhafen

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Auch über die Winterzeit eine beliebte Adresse: der Reisemobilhafen in Bad Dürrheim. Über den Jahreswechsel ist dort Hochsaison. Foto: Reisemobilhafen

Bad Dürrheim - Der Reisemobilhafen kann in den zehn Jahren unter Führung von Michael Bertsch auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Mit ihren über 500 Stellplätzen sei die Anlage mittlerweile "Europas größter Platz" für Wohnmobile.

Und der Erfolg reißt nicht ab. "Es ist ein Rekordjahr", freut sich Bertsch über den guten Verlauf dieses Jahres mit einer Steigerung der Übernachtungszahlen von 20 Prozent. Vermutlich seien es bis zum Jahresende um die 50.000 Übernachtungen insgesamt, so viele wie noch nie. Jeder Monat sei besser besucht gewesen als der Vorjahresmonat. Einzelne Monate hätten Steigerungen von 40 Prozent gehabt.

Bertsch sieht mehrere Gründe für den Ansturm auf den Reisemobilhafen. So konnte die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden, seitdem vor zwei Jahren Sohn Andreas Bertsch das Familienunternehmen verstärkte. Man sei auf vielen Messen präsent, demnächst, im Januar, auch wieder auf der CMT in Stuttgart. Überarbeitet wurde die Homepage des Reisemobilhafens und mit Filmen für ein noch anschaulicheres Erscheinungsbild gesorgt. "Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist auch ganz wichtig", verweist Bertsch auf viele zufriedene Stammgäste, die den Reisemobilhafen in der Nähe des Solemars weiterempfehlen. Ob sich die Erweiterung des Solemars ebenfalls positiv auf die Belegung der Stellplätze auswirkt, sei noch zu früh zu sagen, meint Bertsch. Schließlich sei die Erweiterung erst im November in Betrieb gegangen.

Service ist beim Reisemobilhafen keine Worthülse, sondern werde von den Mitarbeitern gelebt, spricht Michael Bertsch nicht nur von seinem Engagement während sieben Tagen in der Woche und teilweise bis in die Abendstunden, sondern auch von dem seiner Frau Heidi, Sohn Andreas und seinem Bruder Martin. Während die drei Männer vor allem den Betrieb des Platzes sichern, übernehme Heidi Bertsch die Verwaltungsaufgaben, auch das ein Vollzeitjob, so Michael Bertsch.

Zum Service gehört unter anderem das Vermieten von Autos, Fahrrädern und sogar Trolleys, die den Transport von Einkäufen und anderem mehr erleichtern.

Die familiäre Atmosphäre auf dem Platz wird besonders auch an Weihnachten und Silvester deutlich. Im Vorfeld fragt Bertsch beim Einzelhandel wegen Geschenken nach. Und die Geschäfte würden sich nicht lumpen lassen, schließlich profitierten sie von der Kaufkraft der Wohnmobilisten. So kämen rund 200 Geschenke zusammen, die an Heiligabend bei einer Weihnachtsfeier auf dem Reisemobilhafen an die Gäste verteilt würden. Stimmungsvoll gehe es auch an Silvester zu. Es werde in Gruppen gefeiert. Ganz in der Nähe im Kurpark gebe es durch die Kur und Bäder GmbH ein Feuerwerk. Gerade über Silvester füllt sich der Platz schnell im Vorfeld. Schon jetzt sei der Platz für diese Zeit ausgebucht.

Das heißt aber nicht, dass keine Gäste mehr aufgenommen werden. Vielmehr wirbt Bertsch damit, dass er niemanden wegschickt. So stehen ihm mobile Stromkästen zur Verfügung, mit Hilfe derer er kurzfristig noch weitere Stellplätze ausweisen kann.

Wenn es mit dem Zuspruch so weitergeht, erwägt Bertsch eine Erweiterung der Anlage mit ihren derzeit rund 570 Stellplätzen. Das sei europaweit bereits einsame Spitze.

Auch wenn der Großteil der Kundschaft aus Deutschland kommt, treffen sich auf dem Reisemobilhafen in Bad Dürrheim viele Nationen. Die weiteste Anreise hatte in diesem Jahr ein Mann aus Argentinien. Ein Großteil der Gäste stamme aus der Schweiz, aber auch aus Frankreich und den Niederlanden kämen viele und noch etliche aus dem sonstigen europäischen Ausland. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liege bei 3,75 Tagen, wobei die Bandbreite von einem Tag Aufenthalt bis hin zu mehreren Monaten reiche. Nun ist Bertsch gespannt, ob sich der Erfolg im nächsten Jahr fortsetzt und die 50 000er-Grenze bei den Übernachtungen weiter überschritten wird.

Weitere Informationen: www.womo-badduerrheim.de

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Cornelia Spitz

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