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Bad-Dürrheim Reisemobilhafen in neuen Händen

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Andreas Bertsch (links) betreibt mit großem Engagement den Bad Dürrheimer Reisemobilhafen, er hat ihn am Anfang des Jahres von seinem Vater übernommen. Zur Seite steht ihm dabei sein Onkel Martin Bertsch. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Dort zu arbeiten, wo heitere Ferienstimmung herrscht, ist eine angenehme Sache. So jedenfalls sieht es Andreas Bertsch, der neue Betreiber des Bad Dürrheimer Reisemobilhafen. Er hat das Unternehmen von seinem Vater in diesem Jahr übernommen.

Bad Dürrheim. Dass ihm diese Tätigkeit Spaß macht, ist nicht zu übersehen. Seit Bestehen dieser Einrichtung, die sich zu einem Familienbetrieb entwickelt hat, ist der jetzt 28-Jährige mit dabei. Im Januar hat der von seinem Vater Michael die Leitung übernommen und kann sich keine andere Arbeit mehr vorstellen.

Mit fünf Parzellen für insgesamt über 400 Stellplätze für Wohnmobile, umgeben von viel Grün, ist die Anlage die größte in Deutschland, erzählt Bertsch nicht ohne Stolz. Der zu Ende gehende heiße Sommer sei recht positiv verlaufen. Dank der Meereshöhe von knapp über 700 Metern waren die Nächte meist fünf Grad kühler als in anderen Regionen und auch frei von Mücken und Schnaken. Durch die Versorgung mit Bodenseewasser haben die Gäste nicht an Wasser sparen müssen. Verständnis hätten sie gehabt, wegen der Brandgefahr durch die lange Trockenheit nicht mit offenem Feuer, sondern mit Gas zu grillen.

Sehr unterschiedlich sei die Dauer des Aufenthaltes. Manche bleiben bis zu vier Wochen, darunter auch solche, die eine Kur in Bad Dürrheim machen. Andere, die auf der Durchfahrt sind, bleiben für eine Nacht. Zu vierzig Prozent, so berichtet der Platzwart, kommen seine Gäste aus der Schweiz, viele aus Baden-Württemberg und in den Sommermonaten nahezu aus ganz Europa. In diesem Sommer sei sogar ein Paar aus Moskau gekommen.

"Ich musste erst mal ganz erstaunt auf das Nummernschild gucken", schmunzelt Andreas Bertsch. Auch viele Stammgäste treffen regelmäßig ein. "Wir kommen jedes Wochenende. Es ist hier einfach wunderschön, so richtig familiär und Andreas ist immer für uns da", sagt ein Ehepaar aus der Schweiz begeistert. Viel Wert wird darauf gelegt, dass niemand weggeschickt wird, auch wenn er spät und unangemeldet mit seinem Wohnmobil eintrifft. "Ein Platz wird immer gefunden und notfalls wird rasch ein Stromaggregat aufgestellt.

Dass der Platzwart seinen Gästen stets zur Verfügung steht, ist während dem Gespräch mit unserer Zeitung zu spüren. Immer wieder kommt ein Gast mit einer Bitte oder einer Frage und gerne wird ihm geholfen. Der eine braucht ein Verlängerungskabel, der andere eine Luftpumpe, ein nächster benötigt einen Schraubenzieher. "Man kommt hier mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen", erzählt Bertsch. Dementsprechend vielseitig seien auch die Aufgaben, bei diesem 365-Tage-Job. Trotz Urlaubsstimmung unter den Wohnmobilisten seien alle möglichen Situationen zu erleben.

Meist sind die Gäste gut gelaunt, fragen nach Tipps zu Unternehmungen, Ausflugszielen und Einkaufsmöglichkeiten. Aber auch als Streitschlichter habe er schon einspringen müssen und sogar als Seelsorger, denn es gäbe Reisende, die bei ihm ihren privaten Kummer abladen und Trost suchen. Passiert sei es schon, dass er für einen medizinischen Notfall den Rettungsdienst rufen musste. "Da kam der Rettungshubschrauber", erinnert er sich. Lobend äußert sich Bertsch über die Zusammenarbeit mit der Kur- und Bäder GmbH. Jeder Gast kann ab der ersten Übernachtung täglich für drei Stunden kostenlos das Solemar nutzen. Das sei ein großes Plus für den Platz und werde gerne angenommen. Spürbar machen sich auch die Veranstaltungen, insbesondere SommerSinnfonie, Riderman sowie die speziellen Märkte. "Das dadurch erhöhte Gästeaufkommen bedeutet für uns mehr Arbeit. Aber eine Arbeit, die Spaß macht", resümiert Andreas Bertsch.

 
 

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