Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad-Dürrheim Noch ein verlustreiches Jahr mehr

Von
Eine Menge Holz. Ein Zuschussgeschäft wird dennoch im nächsten Jahr die Bewirtschaftung des Stadtwaldes sein, erfuhr der Gemeinderat von der Forstbehörde. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim. An Einnahmen aus der Bewirtschaftung des Stadtwaldes wird nach den vorhergegangenen Verlustjahren auch 2020 nicht zu denken sein. Vielmehr geht die Betriebsstelle des Kreisforstamtes Donaueschingen von einem Defizit von 177 000 Euro aus. Die Betriebsstellenleiterin Virginia Lorek sprach von überlappenden Ereignissen in zurückliegenden Jahren, die Defizite verursachten.

So war Anfang 2018 viel Sturmholz auf dem Markt was zu Preisrückgängen führte. Hinzu kam die bis in den Oktober andauernde lange Trockenheitsperiode, die eine Massenvermehrung des Borkenkäfers zur Folge hatte, womit große Mengen Käferholz auf den Markt drückte.

Bereits zu Anfang dieses Jahres war die Borkenkäferpopulation sehr hoch, und die Witterungsverhältnisse kaum besser, sodass vermehrt Käferholz eingeschlagen werden musste. Dies wirkte sich beim Verkauf auf den Holzpreis aus, der nicht allein von den hiesigen Marktverhältnissen bestimmt wird. Unter dem Strich gesehen sei man mit den Preisen relativ gut weggekommen, meinte die Forstfachwirtin.

Der für Stadtwald zuständige Revierleiter Matthias Berger geht laut dem vorgestellten Bewirtschaftungsplan in 2020 von einer Holzernte von 5438 Festmetern aus. Da zu erwarten sei, dass die Holzpreise gegenüber dem Vorjahr weiter sinken, wurde mit einem Durchschnittserlös von 43,90 Euro pro Festmeter kalkuliert. Im Vorjahr lag der Erlös noch bei 62,15 Euro für den Festmeter.

Wolfgang Kaiser (LBU) war der Ansicht, dass man sich aufgrund des Klimawandels auf einer längeren Dürreperiode einstellen und davon ausgehen kann, dass die Stadt alljährlich rund 200 000 Euro und mehr zuschießen muss. Was den Waldumbau anbelangt wird es bunter im Revier werden, wobei die Fichte aber keineswegs verbannt werde, ließ der Revierförster wissen. Auch, dass es keine Wunderbaumarten gebe, die gegen alle Einwirkungen resistent sind. Zum Walderhalt will man eine breite Palette von Baumarten schaffen. Für April ist eine Waldbegehung mit dem Gremium geplant.

Fotostrecke
Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.