Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad Dürrheim Neuer Flyer gegen Massentierhaltung

Von
Mitglieder der BI stellten am Dienstag den frisch gedruckten Flyer zur Stimmabgabe gegen die Schweinefabrik vor. 10.000 Exemplare werden in den nächsten Tagen an Haushalte verteilt und in Geschäften ausgelegt. Foto: Kaletta

Bad Dürrheim-Oberbaldingen - "Jetzt sind die Politiker dran. Wir hoffen, dass sie auf die Forderungen der Bürger reagieren, denn das ist kein Kinderspiel, sondern eine ernste Sache." So äußerten sich gestern Sprecher der Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung auf der Baar.

Vorgestellt wurde gestern ein frisch gedruckter Flyer, mit dem Bürger durch ihre Unterschrift die Petition mit der Nummer 21377 unterstützen können. Vom zweiseitigen Flyer kann die perforierte Seite mühelos abgetrennt werden und mit Angabe von Name, Adresse und Unterschrift direkt an den Petitionsausschuss des Bundestages in Berlin per Post oder auch Fax gesandt werden. Gefordert wird damit, dass vom Bundestag beschlossen wird, dass per Gesetz industrielle Massenhaltungsanlagen aus der Privilegierung im Außenbereich ausgeschlossen werden. Die Bürgerinitiative hat 10 000 Flyer drucken lassen, die in den nächsten Tagen an alle Haushalte der Kernstadt und den Stadtteilen verteilt werden, auch in den Geschäften werden sie ausliegen.

Es ist eine Alternative zu der Stimmenabgabe per E-Mail, erklärte Artur Wölfe, gedacht wurde dabei an die älteren Mitbürger, die sich lieber des Postweges bedienen möchten, möglich ist aber auch, trotz E-Mail nochmals die Unterschrift per Post abzuschicken. Per Internet seien bereits 2300 Stimmen abgegeben worden. Auch wird die Möglichkeit angeboten, den ausgefüllten Teil des Flyers an die Adresse Bürgerinitiative, Feriendorf 3 bis 4, im Ortsteil Öfingen abzugeben, von dort aus wird sie nach Berlin weitergeleitet. Letzter Termin zur Abgabe der Stimme ist am 14. Februar. Die Mitstreiter der Bürgerinitiative (BI) sind sich einig: Die Politiker sind inzwischen über das Thema "Schweinefabrik" bestens informiert, nun liegt es an ihnen, zu handeln. "Die Region steht Kopf, 14 000 Unterschriften sind da.

Die Bürger erwarten etwas", so die BI-Mitglieder und betonen, dass es nicht nur ums Lokale gehe, sondern um eine generelle Maßnahme in der ganzen Republik. Mehr als unverständlich sei es, dass holländische Investoren die Genehmigung zur Massentierhaltung erhalten, in ihrem eigenen Land wurde sie wegen Gesundheitsgefährdung verboten.

Eingeladen wird von der BI außerdem zu einem Expertengespräch mit dem Titel "Gesundheitsrisiko Massentierhaltung." Dazu wurden als Gastreferenten Eckhardt Niemann vom Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken", Peter Ammann, ehemaliger Hygieniker am Kreiskrankenhaus in Coesfeld und Professor Alexander Doderer eingeladen. Weiter Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden ebenfalls eingeladen. Nicht als Ehrengäste, sondern um sich auf dem Podium zu äußern und sich dem Publikum zu stellen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 3. März, statt. Beginn ist um 19 Uhr im Haus des Bürgers. "Jetzt wird es ernst", so die Bürgerinitiative.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.