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Bad-Dürrheim Kurorte denken an die Zukunft

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Freuen sich über die neu geschaffene "Zukunftswerkstatt Gesundheit" (von links): Bürgermeister Walter Klumpp, Matthias Zink, Referent beim Ministerium der Justiz und für Europa, Kurgeschäftsführer Markus Spettel sowie Fritz Link, Bürgermeister aus Königsfeld. Foto: Kur und Bäder Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Dürrheim. 65 Akteure aus dem Heilbäder- und Kurortwesen in Baden-Württemberg trafen sich die vergangenen beiden Tage in Bad Dürrheim. Dabei sollten in der neuen "Zukunftswerkstatt Gesundheit" Ansätze für die künftige Arbeit gewonnen werden.

Insgesamt können die Heilbäder und Kurorte im Land auf ein erfolgreiches vergangenes Jahr zurückschauen. Noch nie kamen so viele Gäste in die Gesundheitszentren und Wellnesstempel, informiert der Heilbäderverband. Über 3,1 Millionen Ankünfte wurden in den Heilbädern und Kurorten in Baden-Württemberg erfasst. Die Heilbäder und Kurorte stellten folglich ein wichtiges Fundament im Tourismus dar und machten 24 Prozent am Übernachtungstourismus und 15 Prozent aller touristischen Ankünfte in Baden-Württemberg aus.

Nicht nur bei Binnentouristen, sondern auch bei ausländischen Gästeankünften konnten sich die höher prädikatisierten Heilbäder und Kurorte im Land um ein leichtes Plus von 0,4 Prozent steigern. Ausländische Gäste machen dabei knapp ein Viertel der Ankünfte in baden-württembergischen Kurorten und Heilbädern aus. Spitzenreiter der ausländischen Quellmärkte sind, wie die vorherigen Jahre auch, die Schweizer Gäste, gefolgt von französischen und holländischen Besuchern.

Das positive Wachstum der Ankünfte ist laut Heilbäderverband unter anderem auf das wachsende Gesundheitsbewusstsein sowie den Wunsch nach Erholung zurückzuführen.

Fritz Link, Präsident des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg, betonte: "Dennoch dürfen wir uns hiermit nicht zufrieden geben. Es sind für die Zukunft neue Ideen und innovative Handlungsansätze gefragt. Dies führt uns zu unserem Zusammentreffen im Zuge der neu geschaffenen Veranstaltung ›Zukunftswerkstatt Gesundheit‹."

Zu Beginn der Tagung hatte Zukunftsforscherin Anja Kirig unter dem Motto "Gesundes Leben in der Zukunft" die Teilnehmer für wichtige Trends im Bereich Gesundheit sensibilisiert. Weitere Themen der Tagung waren unter anderem Digitalisierung, Personalmanagement und Anforderungen an eine Bonuscard für alle Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg. Hier entstanden viele interessante Impulse, die nun im Rahmen von Arbeitskreisen weiter bearbeitet werden.

Den Abschluss bildete ein Vortrag von Alexander Doderer von der Gruppe Drei aus Villingen-Schwenningen zum Thema "Neuromarketing – wenn der Bauch entscheidet, was macht dann das Gehirn?".

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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