Vorsitz übernimmt Jürgen Merk / Ziele vorgestellt / Eine Vernetzung regionaler Kunst ist angestrebt
Bad Dürrheim (häm). Ein Kunstverein wurde am Mittwoch in Bad Dürrheim aus der Taufe gehoben. Die Vorstandswahlen bereiteten keine Probleme.
Der gemeinnützige Verein "Kunstschaffende und Kunstfreunde Bad Dürrheim" möchte Kunst in all ihren Aspekten und Ausprägungen fördern, außerdem ein geschlossenes Auftreten von Kunstschaffenden nach außen unterstützen.
"Wir haben in Bad Dürrheim ständig Ausstellungen, sei es im Rathaus, im Casa Vitale oder dem Kurstift. Es ist schön, endlich auch für die Stadt mit einer kommunikativen Plattform einen einheitlichen Ansprechpartner zu haben", erklärte Bürgermeister Walter Klumpp den Sinn der Gründung. Diese kommunikative Plattform soll zusätzlich nach innen, in die Kunstszene hinein wirken.
Eine Vernetzung regionaler Kunst ist angestrebt, auswärtige Künstler ohne Wohnsitz in Bad Dürrheim sind im Verein willkommen. Das Veranstalten und Förderung von Kunst in der Öffentlichkeit wird durch zahlreiche Projektvorhaben anvisiert. Seien es Vorträge, Atelier, Messe- oder Galeriebesuche. Auch Ausstellungen, Lesungen und Kunstreisen sind in der Satzung verankert. Zusätzlich soll es die Ausschreibung eines Kunstpreises geben. Die Künstler an sich können bei der Erstellung von Plakaten und Katalogen finanziell unterstützt werden.
Schon seit geraumer Zeit trugen sich Buchmann, Klumpp und Egon Dehner von der Bürgerstiftung Bad Dürrheim mit dem Gedanken, die Kunstszene der Stadt zu konsolidieren, um die Idee zeitnah, seit einem ersten Treffen am 8. Januar, in die Praxis umzusetzen. 44 Gründungsmitglieder, nahezu alle Kunstschaffende oder Kunstverbundene der Kurstadt, fanden sich zur Gründungsversammlung ein.
Der erstgewählte Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Jürgen Merk und seinen beiden Stellvertretern Jürgen Kauth und Elfriede Bäuerle. Die Schriftführung übernimmt Lioba Elsäßer, die Kassenführung Christine Kirchrath Paschotta. Beisitzer sind Knud Eike Buchmann, Egon Dehner, Olaf Hovingh und Karl Lotz.