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Bad-Dürrheim Kliniken arbeiten­ Hand in Hand

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Die Vital-Klinik Sonnenbühl stellt Plätze für Patienten des Schwarzwald-Baar Klinikums zur Verfügung.Fotos: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Drei Bad Dürrheimer Reha-Kliniken – Klinik Limberger, die Espan-Klinik sowie die Vital-Klinik Sonnenbühl – haben sich darauf eingestellt, Patienten zu übernehmen, um das Schwarzwald-Baar Klinikum zu entlasten, indem es sie früher entlassen kann. Im Bundesrat wurde jetzt ein Gesetz erlassen, das die Reha-Kliniken als Krankenhäuser belegt werden können.

Bad Dürrheim. In der Klinik Limberger sind bereits die ersten Patienten eingetroffen, sie wurden aus den Kliniken Villingen-Schwenningen sowie Donaueschingen nach Bad Dürrheim mit dem Krankentransport angefahren. Mit dem Schwarzwald-Baar Klinikum und dem Landratsamt habe man sich zuvor sehr intensiv ausgetauscht. "Eine große Herausforderung für alle Mitarbeiter, aber wir waren bemüht, soweit es uns machbar ist, die Betten schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen", versichert Geschäftsführer Joachim Limberger, der in seinem Haus 34 Betten zur Verfügung stellt.

In seine Klinik kommen normalerweise Patienten zu einer Anschlussbehandlung, die eine Knie- oder Hüftoperation hinter sich haben. Dementsprechend stehen Fachärzte, Physiotherapeuten und Krankenpfleger zur Verfügung. Von einem Facharzt für Orthopädie könne nicht verlangt werden, dass er weiß, wie eine Lungenmaschine angelegt werde, ebenso auch nicht von den Physiotherapeuten. Sie werden sozusagen in einem Schnellkurs damit vertraut gemacht. Auf die Schnelle könne man zusätzlich keine Fachärzte bekommen, daher bleibe nichts anderes übrig, als das vorhandene Personal mit dem Umgang mit Patienten aus dem Schwarzwald-Baar Klinikum vertraut zu machen, die einige Tage früher als im Normalfall entlassen werden. Eine Sauerstoffversorgung sei für alle 34 Betten vorhanden.

In der Vital-Klinik Sonnenbühl, spezialisiert für Neurologie, Orthopädie und Kardiologie mit Plätzen für 172 Patienten, werden ebenfalls Betten für Patienten des Schwarzwald-Baar Klinikums bereit gehalten. Wie Verwaltungsdirektor Horst Schöne wissen ließ, werde sich die Zahl der Reha-Patienten spürbar reduzieren, da keine Heilverfahren durchgeführt werden. Bis in zwei Wochen könnten es nur noch 50 Reha-Patienten sein. So könne die Vital-Klinik 30 Betten mit Sauerstoffversorgung zur Verfügung stellen.

Zudem wurde ein Stockwerk für eine Risiko-Gruppe eingerichtet. Das sind hauptsächlich Senioren, die im Schwarzwald-Baar Klinikum waren und bevor sie wieder in ihr Alten- oder Pflegeheim zurückkehren können, 14 Tage lang in Quarantäne in der Klinik bleiben, um sicher zu sein, dass dort keine Viren eingeschleppt werden. "Wir nennen sie unsere Isolierungsgäste", so Schöne. Für alle diese Maßnahmen war Landrat Sven Hinterseh federführend, äußerte er sich lobend. Er wies darauf hin, dass im Schwarzwald-Baar Klinikum in VS keine Corona-Patienten untergebracht seien, dafür sei die Außenstelle in Donaueschingen eingerichtet.

Kirstin Biedehorn von der Espan-Klinik ließ wissen, dass in ihrem Haus 20 Betten zur Verfügung gestellt werden könnten. Dies, weil aufgrund der Corona-Situation Reha-Patienten ihren Aufenthalt abgesagt haben. Die Verlegung könne voraussichtlich im April beginnen. Mit dem Schwarzwald-Baar Klinikum werde zuvor abgesprochen, welche Anforderungen notwendig sind, damit jeder Patient ganz individuell betreut werden kann.

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