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Bad-Dürrheim "Keine Luft nach unten"

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Die Jugendfeuerwehr übt regelmäßig, um dann später fit für die Tätigkeit bei der aktiven Wehr zu sein. Archivfoto: Reutter Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Dürrheim (rtr). Unsere Redaktion erreichte am gestrigen Dienstag ein anonymes Schreiben, in dem die Situation der Feuerwehr Bad Dürrheim kritisch hinterfragt wird. Dabei werden Punkte wie die Einsatzfähigkeit und das Miteinander angesprochen.

Gesamtkommandant Volker Heppler möchte zu einem anonymen Schreiben keine Stellungnahme abgeben, beleuchtet aber allgemein die Situation der Gesamtwehr. Dabei räumt er ein, dass die Situation, gerade was die Einsatzfähigkeit tagsüber angehe, zwar noch in Ordnung sei, sich aber nahe des Limits bewege. Da gebe es "keine Luft nach unten".

Es sei eine Tendenz der vergangenen Jahre, dass die Feuerwehrstärke zurückgehe. Deshalb sei 2006 auch die Alarmierung neu geregelt worden, so dass verstärkt mehrere Abteilungen herbeigerufen werden, um auf die nötige Einsatzstärke zu kommen.

Tagsüber werde deshalb das Vierfache an Personen alarmiert, um erfahrungsgemäß die nötige Zahl an Einsatzkräften zu erreichen, rechnet Heppler vor. Das liege unter anderem daran, dass viele Feuerwehrangehörige außerhalb Bad Dürrheims arbeiteten. Ein Problem, dass in der Kurstadt mit ihrem vergleichsweise geringen Anteil an Industrie-Arbeitsplätzen verschärft auftauche. Das habe zur Folge, dass Anfahrtswege länger würden und es schwierig sei, die empfohlene Frist von zehn Minuten bis zum Eintreffen am Einsatzort zu erreichen. Diese Zeit liege in Bad Dürrheim eher bei zwölf Minuten.

Diesen Problemen entgegen zu wirken, sieht Heppler als nicht einfach an. Schließlich basiere die Tätigkeit bei der Feuerwehr auf Freiwilligkeit und ehrenamtliches Engagement. Eine Möglichkeit sei eventuell, bei potenziellen Arbeitgebern vor Ort dafür zu werben, Feuerwehrleute einzustellen.

Letztlich sei er als Kommandant bemüht, rechtzeitig auf Entwicklungen zu reagieren und bei der so genannten Alarmausrückordnung gegebenenfalls nachzubessern. Im etwa fünf- bis sechsjährigen Rhythmus werde von der Kommune außerdem der Bedarfsplan der Feuerwehr aufgestellt. Für den neuen Bedarfsplan, der voraussichtlich zum Jahresende vorliege, würden von der Feuerwehr seit Herbst vergangenen Jahres Daten über Ausstattung der Wehr und deren Leistungsfähigkeit gesammelt, um diese der Stadtverwaltung weiterzureichen.

Die Stimmung unter den 170 Feuerwehrleuten in der Gesamtstadt bewertet Heppler aber positiv, zumindest soweit das ihm als Stadtkommandant bekannt sei.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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