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Bad-Dürrheim Höherer Wasserpreis spätestens 2023

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Bad Dürrheim (wst). Der Kämmerer Thomas Berninger ist gleichzeitig auch Geschäftsführer des städtischen Eigenbetriebs Wasserversorgung. Er hat dem Gemeinderat den Wirtschaftsplan für das laufende Jahr vorgestellt.

Das Zahlenwerk sieht eine Verkaufsmenge von 959 000 Kubikmeter Wasser vor. Dies führt zu Mehreinnahmen von rund 13 000 Euro. Im Vermögensplan ergibt sind insgesamt ein Volumen von 1,675 Millionen Euro. Dieser sieht eine Investition in den Leitungsbau auf der Hirschhalde vor – wobei die Leitungen schon 2019 verlegt wurden, die Abrechnung erfolgte jedoch erst in diesem Jahr. Eine weitere Maßnahme ist die Generalsanierung der Quellfassung in Biesingen für 200 000 Euro und es ist eine Planungsrate in Höhe von 750 000 Euro eingeplant für den neuen Hochbehälter in Öfingen und für das neue Wasserwerk an der alten B 27, an dem sich auch die Gemeinde Brigachtal beteiligt. Für letztgenanntes Vorhaben gibt es auf die kommenden Jahre gesehen eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 6,35 Millionen Euro.

Berninger verdeutlicht in dem Papier, dass es notwendig wird entweder zum 1. Januar 2022 oder 2023 den Wasserpreis anzupassen. "Der Zeitpunkt hängt allerdings stark von der Umsetzung der geplanten Großinvestitionen in Bad Dürrheim und Öfingen ab", ist dem Wirtschaftsplan zu entnehmen. In der weiteren Entwicklung wird sich das Vermögen ebenfalls vergrößern, das hängt von neu zu erschließenden Baugebieten, wie beispielsweise Herrengarten und den Großinvestitionen ab.

Schuldenstand klettert mittelfristig auf zehn Millionen Euro

Der Schuldenstand wird sich auch erhöhen. Zum 1. Januar betrug dieser rund 2,734 Millionen Euro, bis zum Jahresende erhöht er sich auf 3,9 Millionen. Bis Ende 2023 klettert er nochmals gewaltig auf über zehn Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 770 Euro entspricht. Dafür steht auf der Haben-Seite jedoch ein neues Wasserwerk, das den Bürgern das lang geforderte weichere Wasser bringen soll. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung liegt im Bundesland bei 717 Euro.

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