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Bad-Dürrheim Funkstille herrscht beim Thema Mobilfunkmast

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Bad Dürrheim-Oberbaldingen (kal). "Alle Versuche, per E-Mail mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, blieben bislang erfolglos. Man bekommt keine Antwort", beschrieb Ortsvorsteher Karlheinz Ullrich die gegenwärtige Situation zum Bauvorhaben der Deutschen Funkturm Gesellschaft (DFMG), einer Tochter der Telekom. Die hatte im Herbst 2015 einen Bauantrag zur Errichtung einer Funkübertragungsanlage mit einem 30 Meter hohen Antennenmast sowie einem Technikcontainer im Baugebiet Kirchäcker gestellt.

Der Standort wurde auserkoren, um den Stadtteil und den Bereich der Autobahn besser versorgen zu können. Als die Anlieger im Wohngebiet Kirchäcker von der Sache Wind bekamen, wendeten sie sich mit einer Unterschriftenliste an die Ortsverwaltung, um ihre ablehnende Haltung gegen das Bauvorhaben zu untermauern.

Bei einem Ortstermin ließ Ortsvorsteher Karlheinz Ullrich die große Drehleiter der Feuerwehr Bad Dürrheim auf 30 Meter ausfahren, um den Anliegern zu veranschaulichen wie es aussehen würde, wenn der Turm zwischen den Grundstücken stehen würde. Bei seiner Sitzung am 14. Oktober 2015 lehnte der Ortschaftsrat das Bauvorhaben ab. Der Gemeinderat sprach sich wenige Tage später gegen das Vorhaben mit dem Bewusstsein aus, dass damit eine Fristverlängerung einhergeht. Ausgehend davon, dass das Unternehmen seine Pläne weiter verfolgen wird, nahm der Ortschaftsrat seinerzeit auf der Gemarkung städtische Grundstücke in Augenschein, um Alternativstandorte anbieten zu können.

Ob das Thema noch mal aufgegriffen wird, ist ungewiss, denn seit über zwei Jahren herrscht von Seiten des Unternehmens nur Funkstille.

Veränderungen wird es bei dem Bauvorhaben Kindergarten geben, kündigte Ullrich an. Die betreffen den Anbau in Richtung "Neue Siedlung", wobei ein zweiter Rettungsweg mittels einer Fluchttreppe eingerichtet werden soll. Im Obergeschoss ist die Einrichtung eines Büros für die Kindergartenleiterin geplant, weiter soll hier die Personalküche und ein Intensivraum entstehen. Der überarbeitete Plan sieht im Untergeschoss die Umwandlung vom bestehenden Büro in einen Schlafraum, die Schaffung eines zweiten Schlafraums und Toiletten vor. Die im Zuge der Umsiedelung des Landfrauenvereins vom Kindergarten in das Rathaus erforderlichen Umbaumaßnahmen werden vorgezogen. Wenn alles gut läuft, kann der Verein nach Einschätzung des Ortsvorstehers zum Jahresende hin sein neues Domizil beziehen.

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