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Bad-Dürrheim Für die Kur- und Bäder GmbH kommt Wiedereröffnung zu früh

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Bald kann das Wasser wieder in das Therapiebecken gelassen werden, das momentan trocken liegt wegen Sanierungsarbeiten. Darauf freuen sich vor allem (von links) Kur-und-Bäder-Geschäftsführer Markus Spettel, Tourist-Info-Leiterin Andrea Meiers und Solemar-Bereichsleiter René Keller.Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim. Schwimm-, Heil- und Thermalbäder sollen laut Mitteilung des Ministeriums für Justiz und für Europa ab 6. Juni wieder öffnen dürfen. Davon profitiert auch das Solemar. "Dies ist sowohl für uns als KuBä als auch für unsere einheimischen und auswärtigen Gäste sowie auch für unsere Gastgeber ein sehr erfreuliches Signal", teilt die Kur- und Bäder GmbH in einer Pressemitteilung mit.

Die gemeinsam mit den anderen Mitglieds-Orten und Thermenbetreibern innerhalb des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg formulierten Forderungen von zeitnahen Öffnungsperspektiven, hätten damit die entsprechende Unterstützung vonseiten der Politik gefunden. "Hierfür sind wir unseren politischen Vertretern sehr dankbar", heißt es weiter.

Von der schnellen Entscheidung wurden die Verantwortlichen in Bad Dürrheim allerdings regelrecht überrascht. "Nach den bisherigen Entwicklungen und Verordnungen konnten wir allerdings nicht damit rechnen, dass der Zeitpunkt nun so schnell kommt und sind daher, wie sicherlich weitere Kolleginnen und Kollegen aus anderen Orten auch, regelrecht von diesem Tempo überrascht worden." Sollte die hierzu bis dato noch nicht vorliegende offizielle Rechtsverordnung der Landesregierung tatsächlich den 6. Juni als möglichen Öffnungszeitpunkt ausweisen, sei dies für die KuBä daher zu diesem Datum nicht umsetzbar, da die benötigte, bereits in zurückliegenden Mitteilungen mehrfach erwähnte Vorlaufzeit von zwei bis drei Wochen bis zu einer Wiedereröffnung damit nicht gegeben wäre, erklärt Markus Spettel, Geschäftsführer der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim.

"Diese Vorlaufzeit benötigen wir aber zwingend, um die Anlage tatsächlich wieder betriebsbereit hochzufahren und alle vorgeschriebenen Abläufe einhalten zu können." So betrage insbesondere die gesetzlich vorgegebene Frist bis zum Vorliegen der Ergebnisse der durch ein Labor zu untersuchenden Wasserproben für die frisch gefüllten Becken schon alleine circa zwei Wochen. Anschließend seien noch die entsprechenden behördlichen Freigaben abzuwarten. Auch werde derzeit bereits ein angepasstes Betriebs- und Hygienekonzept erstellt, welches die mit der Öffnung zu erwartenden Anforderungen und Auflagen erfüllt. Um dieses abschließend fertigstellen zu können, müssten aber zunächst auch die verbindlichen Rahmenbedingungen des Landes vorliegen.

"Wir sind eine Gesundheitseinrichtung und das Wohl und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter stehen für uns immer an erster Stelle, daher muss eine Wiedereröffnung genau durchdacht und geplant sein, wir dürfen nun nicht in einen Aktionismus verfallen, der uns anschließend auf die Füße fällt." Der KuBä-Chef versichert aber: "Wir setzen bereits alle Hebel in Bewegung, die erforderlichen Schritte so schnell wie möglich umzusetzen und unsere Teams werden hierfür auch über das Wochenende und die Feiertage im Einsatz sein. Auch die derzeit auf Hochtouren laufenden umfangreichen Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen werden wir mit hohem Druck vorantreiben."

Wenn alles nach Plan laufe, werde die Therme voraussichtlich zum 22. Juni wieder mit dem Betrieb starten. Aufgrund der Auflagen werde dies aber zunächst nur mit Einschränkungen geschehen, so Markus Spettel. "Wie bereits verkündet, waren wir gezwungen in dieser unglaublich unsicheren und dynamischen Zeit, in der sich die Informationen und Handlungsgrundlagen täglich geändert und teilweise überschlagen haben, zumindest für uns einen möglichst verbindlichen und konsequenten Zeitplan aufzustellen. Dies haben wir nach bestem Wissen und Gewissen getan, diese nun aufkommende Geschwindigkeit der Restart-Phase war nicht absehbar, wenngleich sie uns natürlich sehr freut."

Ziel der KuBä sei von Anfang an gewesen, so viele anstehende Maßnahmen wie möglich in die Schließzeit hineinzupacken, um sich nach der Wiedereröffnung voll und ganz auf die einheimischen und auswärtigen Gäste konzentrieren zu können. "Dieses Ziel behalten wir auch weiterhin im Auge, nach den heutigen Entwicklungen sogar mit einem noch ehrgeizigeren Zeitplan als schon zuvor."

Alle wichtigen und aktuellen Informationen veröffentlicht die KuBä regelmäßig unter www.solemar.de.

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