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Bad-Dürrheim Finanzlücke beim Digitalprojekt

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Mit den VR-Brillen geraten die Betrachter mitten ins Geschehen der des fastnächtlichen Treibens. Beim Ausprobieren waren die wissenschaftlichen Mitarbeiter Artur Fuss (links) und Jan Brunnenkant (rechts) behilflich. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim (wst). Das Projekt "Museum4punkt0", bei dem der Narrenschopf zu den ausgewählten Museen gehört, die sie beteiligen, wird fortgesetzt. Nach Angaben der Projektkoordinatorin Vera Jovic-Burger wurde es im Rahmen des Konjunkturpaketes bis Ende 2021 verlängert. Somit sei die Finanzierung und Fortführung für 2021 zu 100 Prozent gedeckt, offen bleibe jedoch die Deckungslücke für das Jahr 2020. Die Bundesregierung erhöht die Fördersumme um zehn Millionen Euro. Im April 2019 wurde vom Kreistag ein Investitionszuschuss von 50 000 Euro aus dem Kreishaushalt gewährt. Nun geht es darum, ob dieser Zuschuss auch für Arbeitsentgelte ausgegeben werden kann. Der Abstimmungsvorschlag der Verwaltung für das Gremium lautet auf die Erlaubnis. Die Abstimmung wird in der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales am 28. September erfolgen.

Roland Wehrle, Präsident der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte (VSAN), hat im April dem Landratsamt einen Statusbericht gegeben, in dem er den 50 000 Euro-Zuschuss als große Hilfe bei der Entwicklung der Digitalisierung im Fastnachtsmuseum Narrenschopf betitelte.

Wehre zählt die bisherigen Erfolge auf: Man konnte 2019 die 360-Grad-Projektionskuppel in Betrieb nehmen, die seit Eröffnung von zahlreichen Besuchern in Anspruch genommen wurde. Seit August 2019 stehen den Museumsbesuchern drei Virtual-Realitiy-Stationen zur individuellen Nutzung an einer Station zur Verfügung. Das Narrentreffen in Bad Waldsee wird den Besuchern im Drei-D-Kino präsentiert, 2019 gab es zudem als neues Ausstellungsstück das Kölner Dreigestirn, das virtuell begleitet wird, die Besucher können die Informationen über einen Touch-Screen abrufen. Und schließlich ging im Januar 2020 das Fastnachtsmuseum unter www.virtuelles-fastnachtsmuseum.de online.

Nach Wehrles Angaben wird das Erreichte 2020 um weitere 360-Grad-Aufnahmen ergänzt. Zudem erarbeitet Werner Mezger weitere wissenschaftlich fundierte Beiträge für das virtuelle Museum. Außerdem werden bis zum Projektende alle Entwicklungen stetig im laufenden Praxisbetrieb getestet und bei Bedarf den Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Besucher angepasst.

Bereits im Herbst 2019 erreichte das Museum die Nachricht, dass das Projektende vom 2. April 2020 auf den 31. Dezember 2021 verschoben wurde. Dadurch erhalte man die Möglichkeit, die digitalen Entwicklungen intensiver zu testen, zu dokumentieren und das Know-how an andere Museen weiterzugeben. Obwohl man durch Umschichtungen innerhalb des Verbundprojektes 60 000 Euro zusätzlich erhalten, klaffe durch die Verlängerung bis zum Jahresende eine große Lücke im Finanzierungsplan. Als Sparmaßnahmen wurde das Team um eine Mitarbeiterin im Mai und eine weitere im August reduziert. Investitionen wurden weitgehend heruntergefahren. Geplante Projekt, die man im Antrag für den Zuschuss im April 2019 aufgeführt habe, müsse man jedoch aufschieben. Dazu gehört die optische Verschönerung der weißen Projektionskuppel und die braune Infotafel für die Autobahn. Für die Bestuhlung mit Museumshockern wurde eine Sponsorin gefunden.

Roland Wehrle bittet in diesem Brief, den Zuschuss vorrangig für Arbeitsentgelte verwenden zu dürfen. Nur so sei das Projektziel sicher zu erreichen, in dem noch die ausstehenden Arbeitspakete und Fertigzustellen seien. Dabei geht es um die 360- und 180-Grad-Filme-

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