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Bad-Dürrheim Fest zunächst ersatzlos gestrichen

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Für das nicht stattfindende 150-jährige Jubiläum hat Jürgen Erath die Festschrift erstellt, die kostenlos an alle Haushalte in Hochemmingen verteilt wurden. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der Hochemminger Abteilungswehr war alles bestens vorbereitet: Vom 9. bis zum 11. Mai des vergangenen Jahres sollte das 150-jährige Bestehen gefeiert werden. Zunächst ist es jetzt ersatzlos gestrichen, aber trotzdem gibt es eine gute Nachricht: Die Festschrift ist fertig.

Bad Dürrheim-Hochemmingen. Musikgruppen sollten es mitgestalten, vorgesehen waren verschiedene Leistungswettkämpfe mit Wehren aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, Festbetrieb und ein Floriansgottesdienst. Doch wie bei vielen anderen Vorhaben machte die Corona-Krise einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Das Fest konnte nicht stattfinden, wann und ob es nachgeholt werden kann, ist ungewiss, denn zunächst ist es wegen fehlender Planungssicherheit ersatzlos gestrichen.

Damit die Einwohner den Kontakt zu ihrer Feuerwehrabteilung nicht verlieren, wurde dennoch eine Festschrift mit einer Auflage von 1000 Stück herausgebracht. Jürgen Erath, Angehöriger der Abteilungswehr, hat dafür rund 100 Stunden aufgewendet. Hilfreich seien dazu die Festschriften vom 100. sowie von 125. Jubiläum gewesen. Die Druckkosten der 48-seitigen Jubiläumsschrift wurden durch Spenden von Senioren gedeckt.

Nach der Fertigstellung machte sich Jürgen Erath auf den Weg, um die Festschrift kostenlos an alle Haushalte im Ort zu verteilen. Verschickt werden soll sie auch an alle Stadt- und Abteilungswehren sowie an die 70 Feuerwehren im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis, ebenso an die Stadträte und Ortsverwaltungen. Die Jugendarbeit indes könne nicht stattfinden, die derzeit sieben Angehörigen dieser Abteilung haben die Möglichkeit zu Onlinemeetings mit ihrem Jugendleiter. Spenden für die Jugendarbeit sind willkommen.

Für die 31 Mitglieder der Abteilungswehr und der vier Senioren der Altersmannschaft waren während des Lockdowns die Möglichkeiten sich zu treffen, sehr eingeschränkt, da sie zu dem systemrelevanten Personenkreis gehören.

Gerade mal zwei Proben konnten von den ehrenamtlichen Helfern durchgeführt werden, mit entsprechenden Schutzmaßnahmen. Diese sahen vor, dass bei den Proben sowie bei Einsätzen nur vier Personen in einem Löschfahrzeug Platz nehmen durften.

Die Enttäuschung über das Jubiläum, das nicht gefeiert werden durfte, war bei den Feuerwehrkameraden mit ihrem Abteilungsleiter Marco Erath groß.

Gehofft werde nun, dass zumindest Anfang Oktober dieses Jahres das traditionelle Schlachtfest in Bad Dürrheim stattfinden kann.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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