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Bad-Dürrheim Falschparker blockieren Rettungsweg

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Parken im Halteverbot ist auf diesem Parkplatz schon lange ein Problem. Foto: Stern

Bad Dürrheim - Fehlende Parkplätze, ­Eltern, die nur kurz ihre Kinder von der Schule abholen wollen und ein zugeparkter Rettungsweg. Mit diesem Problem hat die Stadt Bad Dürrheim zu kämpfen.

Eltern wollen nur kurz ihre Kinder abholen, man wolle nur kurz beim Bäcker ein Brot kaufen oder eben nur mal kurz in die Stadt etwas Wichtiges erledigen. Doch auch nur zwei Minuten können bei einem Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) entscheidend sein.

Die Parksituation rund um die Grund- und Werkrealschule in Bad Dürrheim sei ein großes Problem, berichten die Betroffenen. Vor dem Eingang der Grundschule befindet sich ein Parkplatz mit einer Kapazität von gerade einmal 15 Parkplätzen. Der Mangel an Parkplätzen um die Schule herum, lässt den Eltern keine andere Wahl, als sich an den Rand des schon überfüllten Parkplatz zu stellen, um dort ihre Kinder abzuliefern oder abzuholen. Auch für die 40 Lehrer der Schule stehen kaum Parkplätze zur Verfügung, berichtet Schulleiter Heinz Kriebel.

Bisher noch niemand zu Schaden gekommen

Gegenüber des Parkplatzes befindet sich in einem alten Fachwerkhaus die Einsatzzentrale des DRK-Ortsvereins Bad Dürrheim. Die Parksituation beeinflusst vor allem den Rettungsweg der DRK-Einsatzzentrale. "Jede Verzögerung, die durch einen Falschparker entstehe, sei nicht hinnehmbar", erklärt Lothar Schmidt, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Gott sei Dank, berichtet er, sei ihm nicht bekannt, dass auf Grund der Lage jemand zu Schaden gekommen sei. Dennoch sei dieses Problem ein Dauerthema. Als die Feuerwehr noch in dem Gebäude ihr Gerätehaus hatte, hätte man schon mit diesem Problem zu kämpfen gehabt, erzählt Schmidt.

Verschärft hat sich die Situation seit den Corona-Verordnungen. Im nebenan liegenden Schulhaus gelte seitdem Einbahnverkehr und einige Schüler müssen von unten her kommend die Schule betreten und auch verlassen. Die Schulleitung habe keine andere Wahl als den Schulverkehr so zu leiten, berichtet Kriebel.

Es seien dennoch nicht nur Eltern, die am Rand des Parkplatzes kurz halten, berichten die Betroffenen, auch Besucher des Bäckers würden dort parken, um ihren Einkauf zu erledigen. So konnte jüngst an einem Vormittag beobachtet werden, wie Kunden sich mit ihrem Auto in das deutlich ausgeschilderte Park- und Halteverbot stellten, um bei dem Bäcker ein Brot zu kaufen, und das, obwohl Parkplätze frei gewesen wären. Doch wenn der Alarm bei den Rettungskräften eingeht, ist die Zeit nicht gegeben, nach den Fahrzeughaltern zu suchen, damit diese den Weg frei machen. Hier könne man nur an die Vernunft der Leute appellieren, so Schmidt.

Acht Schilder kennzeichnen Verbot

Insgesamt kennzeichnen acht Schilder das Park- und Halteverbot, zusätzlich hat die Stadt seit Mitte September, passend zum Beginn des Schuljahres, drei weitere Schilder aufgestellt. Diese verweisen darauf, dass an dieser Stelle kein Elterntaxi parken darf. Mit der weiteren Beschilderung wolle man dem Problem entgegen wirken.

Viele Eltern bringen ihre Kinder aus Sicherheitsgründen mit dem Auto zur Schule. Doch Vorort zeigt sich eine Situation mit reinem Parkchaos. Aus Angst, größere Autos könnten die Kinder übersehen, ging die Schulleitung auf die Bitte der Eltern ein und verlegte den Eingang für die Erstklässler.

Dennoch sorge genau diese Situation dafür, dass mehr Eltern ihre Kinder sicher bis vor die Schule bringen wollen. Und so spitzt sich die Lage weiterhin zu.

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