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Bad-Dürrheim Es gibt einen Weihnachtsmarkt – nur anders

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Bad Dürrheim (wst). Der Weihnachtsmarkt 2020 wird ein anderer sein als 2019 – soviel steht fest. Die Kur und Bäder hat eine Idee, die Vereine müssen dabei jedoch mitziehen, denn sie sollen die Hütten bewirten und haben somit die Chance, in diesem Jahr doch noch etwas Geld für die Vereinskasse zu erwirtschaften. Man habe sich schwer getan, den Markt abzusagen, so Bürgermeister Jonathan Berggötz, aber unter den jetzigen Bedingungen sei er nicht durchführbar.

Daniel Limberger, bei der Kur und Bäder zusammen mit Lena Klatt zuständig für die Organisation, stellte die Ansätze der Idee vor. 2018 hatte das Adventsdörfle als Nachgang zum Weihnachtsmarkt nach dem ersten Adventswochenende seine Premiere. Eine Woche länger blieben die Hütten auf dem Rathausplatz stehen, sie wurden von den Vereinen bewirtet. 2019 gab es die zweite Auflage und in diesem Jahr nutzt man die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre um die dritte – etwas geänderte – Auflage auf den Weg zu bringen. Eine weitere Erfahrung will man dabei einfließen lassen: den Kartenvorverkauf aus dem Kulturgärtle, welches Ende August im Kurpark stattfand.

Die Idee ist nun an und rund um die ersten drei Adventswochenenden ein erweitertes Adventsdörfle oder abgespeckten Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen – je nach Sichtweise. In der Vereinsvertreterbesprechung zur Terminierung für das Jahr 2021 wollte die Kur und Bäder von den Vereinen wissen, welche denn bereit wären, die Bewirtung der Hütten zu übernehmen. Die Anzahl würde zwischen 15 und 20 betragen. Limberger verdeutlichte, dass mit dieser Bewirtung das Projekt steht oder fällt.

Als Veranstalter würde – wie beim Weihnachtsmarkt auch – die Kur und Bäder auftreten, sie hätte auch das Hygienekonzept zu erstellen und auf die Einhaltung zu achten, wobei hier natürlich die bewirtenden Vereine ebenfalls aufgefordert sind, an den Ständen darauf zu achten, dass es eingehalten wird.

Räumlich könnte das Adventsdorf auf dem Großraumparkplatz sowie dem Rathausplatz stattfinden. Denn es ist notwendig, ein abgegrenztes Festgelände zu schaffen. Die Eintrittsvergabe würde wieder so laufen, wie beim Kulturgärtle. 500 Personen wären auf dem Festgelände zugelassen, man stellt sich beispielsweise an den Wochenenden zwei Besucherschichten vor, der Vorverkauf würde über das Ticketsystem im Haus des Bürgers stattfinden. Restkarten, die im Vorverkauf nicht an den Mann oder an die Frau gebracht werden, gehen an die Kasse in den Direktverkauf. Als symbolischen Eintrittspreis könnte man sich bei der Kur und Bäder drei Euro vorstellen, wobei dieser Eintrittspreis gleichzeitig ein Verzehrgutschein darstellt und dadurch der Besuch des Adventsdorfes wieder kostenlos sein wird. Neben den Bewirtungsständen der Vereine soll es zudem Kunsthandwerk geben, wie man es sonst in der Kurstadt auf dem Weihnachtsmarkt gewohnt ist.

Matthias Nann, Vorsitzender der Urviecherzunft, sieht es als gute Idee an, die Beteiligung werde wohl eher von dem Konzept abhängen und von der Verantwortung, die die Vereine übernehmen müssten. Auch Joachim Müller kann sich als Vereinsvorsitzender der Narrenzunft und als Bürger Bad Dürrheims die Umsetzung eines solchen Weihnachtsmarktes gut vorstellen. Er lobte die Kur und Bäder auch für die Durchführung des Kulturgärtles. Bürgermeister Jonathan Berggötz betonte: Es gehe um ein kulturelles Angebot und um die Situation der Vereine, die man mit der Aktion unterstützen wolle.

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