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Bad-Dürrheim Erschwertes Arbeiten der Verwaltung

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Handwerker reparieren die Brandstelle der Grund- und Werkrealschule in der Fassade und auf dem Dach provisorisch, damit das Gebäude zumindest dicht ist. Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Die Verantwortlichen an der Grund- und Werkrealschule arbeiten seit Donnerstag im Krisenmodus. Zum Brand, der das Sekretariat teilweise zerstörte, kommt noch ein Coronafall.

Bad Dürrheim. Der Brand, der sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Eingangsbereich ereignete, hat größere Spuren hinterlassen, als es von außen der Anschein hat. Die Flammen fraßen sich durch die Zwischendecke in Richtung Sekretariat und zerstörten dort einen großen Teil der Einrichtung und der Technik. Die Schulverwaltung musste ins Lehrerzimmer umziehen und arbeitet dort mit großen technischen Einschränkungen. Am Freitag waren Fachleute im Gebäude, um die Schadstoffbelastung zu messen. Und die war nach ersten Erkenntnissen laut Rektor Heinz Kriebel nicht unerheblich, anscheinend aufgrund der verbrannten Dämmmaterialien und der hölzernen Deckenverkleidung.

Somit war zunächst nicht klar, ob überhaupt Räume genutzt werden können. So suchte man nach Ausweichquartieren, eventuell wäre es möglich an der Realschule oder an der Grundschule in Brigachtal. Bei letzterer käme aber ein erheblicher organisatorischer Aufwand hinzu. Nicht zuletzt aufgrund der nichtvorhandenen Busverbindung. Erschwert wurde das Arbeiten auch dadurch, dass das Sekretariat nicht betreten werden durfte, so kam man erst einmal nicht an notwendige Akten.

Ein weiteres musste organisiert werden: Es wurde ein Coronafall eines Schüler an der GWRS gemeldet. Hier mussten nun auch noch die Kontaktpersonen verifiziert werden, in welchem Umfang der Kontakt stattfand und ob eine Gesichtsmaske getragen wurde oder nicht.

Am Freitag war derweil ein Unternehmen damit beschäftigt, das Gebäude dicht zu bekommen. Gesprungene Glasscheiben wurden ganz herausgenommen und an deren Stelle Sperrholzplatten montiert. Auch auf dem stark in Mitleidenschaft gezogene Dach versuchte man die Schadstellen provisorisch abzudichten. Zudem wurden Stützeisen eingezogen, wo ein tragender Balken angebrannt war und Müll wurde mitgenommen.

Bis auf Weiteres wird in dem gesamten Gebäude kein Unterricht stattfinden können, erklärt der Rektor Heinz Kriebel. Gründe sind die Schadstoffbelastung und der Brandgeruch, der "auch in der letzten Ecke zu riechen" sei. Somit gibt es wieder Homeschooling und für manche Kinder eine Notbetreuung in Räumen der evangelischen Kirchengemeinde. Die beiden Abschlussstufen neun und zehn können in der Realschule unterkommen und haben dort eingeschränkten Unterricht durch den Klassenlehrer.

Die Messergebnisse von Freitag werden nochmals in einem Labor untersucht und eingeschätzt. Nächste Woche beginnt eine Spezialreinigung des gesamten Hauses, erläutert der Rektor. Danach wird die Schadstoffbelastung im Haus nochmals gemessen und entschieden, ob die Schüler in das Gebäude zurückkehren können.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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