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Bad-Dürrheim Eine naturnahe Gewässerstruktur ist das Ziel

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Die Kötach soll auf einer Strecke von 1200 Metern auf der Gemarkung von Unterbaldingen renaturiert werden. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim. Der Gemeinderat stimmte der Planung zur Umgestaltung der Kötach im Jahr 2021 mit dem voraussichtlichen Kostenaufwand von 430 000 Euro zu, wobei in einem ersten Schritt die mögliche Schadstoffbelastung überprüft werden soll.

Einher ging damit der Beschluss 60 000 Euro als Planungsrate in den Haushalt 2020 einzustellen. Für die Renaturierung der Kötach auf einer Strecke von 1200 Metern im Ortsteil Unterbaldingen wird ein Zuschuss von 85 Prozent gewährt, sodass der Anteil der Stadt bei etwa 65 000 Euro liegen wird. Die Investitionssumme könnte sich allerdings erhöhen, wenn sich herausstellt sollte, dass eine größere Belastung von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, kurz PAK genannt, vorhanden ist. Hierbei handelt es sich um eine große chemischen Stoffgruppe, die seit Jahrzehnten wegen ihrer problematischen Eigenschaften für Mensch und Umwelt im Fokus von Wissenschaft und Öffentlichkeit steht. Ein Zusammenhang mit Abschwemmungen von Ölprodukten und Reifenabtrieb von der nahen Autobahn könnte möglich sein, hieß es. Die Untersuchung der Bodenbelastung ist im Frühjahr des nächsten Jahres vorgesehen. Während Material aus einer geringfügigen Belastung am Gewässerrand deponiert werden könnte, müsste stärker belastet Erdreich abgefahren und auf eine Sondermülldeponie verbracht werden. Die Gesamtkosten würden sich laut Gerhard Bronner vom Umweltbüro des Gemeindeverwaltungsverbandes Donaueschingen dann auf rund 600 000 Euro erhöhen. Als Ziel der Maßnahme wurde die Schaffung einer naturnahen Gewässerstruktur genannt. Diese soll mit stellenweisen Verschwenkungen des Bachlaufs, der abschnittsweisen Anhebung der Gewässer-Sohle, dem Stehenlassen von Totarmen sowie dem Einbau von Strukturelementen erreicht werden.

Damit soll die Verlängerung der Lauffläche einhergehen. Die hielt Gemeinderat Wolfgang Kaiser als sinnvolle Maßnahme für den Hochwasserschutz, zumal die Kötach bisher ziemlich gerade verlaufe. Auf seine Nachfrage zu Bepflanzungsmaßnahmen und dem vorhandenen Biberbestand erhielt er die Antwort, dass man sich damit zurückhalten wolle. Gottfried Schacherer hielt die Überprüfung des Wilddurchlass an der Autobahn für unabdingbar, wenn man die Sohle der Kötach erhöhen wolle.

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