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Bad-Dürrheim Ein Schritt weiter auf dem Irma-Areal

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Stege sollen künftig über die Stille Musel führen und die beiden neuen Irma-Gebäude miteinander verbinden. Foto: Rebholz Architekten Foto: Schwarzwälder Bote

Ausführlichst waren die Erklärungen in der Sondersitzung am Donnerstagabend des Gemeinderats. Es gab einen Hauptpunkt: Der vorhabenbezogene Bebauungsplan zur Irma.

Bad Dürrheim. Es war ein zähes Ringen seit dem ersten Entwurf zur Irmabebauung, schlussendlich setzte sich bei den beiden Kubus-Gebäuden eine puristische Architektur und bei der Offenlegung der Stillen Musel der Pragmatismus durch.

Amt fordert Offenlegung der Stillen Musel

Wie berichtet fordert das Amt für Wasser- und Bodenschutz die Offenlegung der Musel zwischen den beiden Gebäuden. Die beiden Gebäude werden mit einer Plattform verbunden, die durch Stege verbunden sind, zwischen diesen kann man auf das Bachbett blicken.

Diese Variante, die – so betonte Bürgermeister Walter Klumpp – mit den zuständigen Behörden abgesprochen sei und für gut befunden wurde, ist dem Nutzungskonzept geschuldet. So wäre es möglich, auch im Quergebäude, das mit dem Giebel zur Hofstraße steht, Einzelhandel unterzubringen. Alternativ werden rollstuhlbefahrbare Ferienwohnungen eingerichtet.

Möglich ist es auch, dass aus diesen Öffnungen zwischen den Stegen Bäume herauswachsen, so ist es auf jedem Plan des Architekten auch eingezeichnet. Der Sachverständige des Unternehmens Faktorgrün aus Freiburg, Jürgen Pfaff, erläuterte die Offenlegung detailliert. Durch diese Lösung kommt genügend Licht bis hinunter zum Bach, so wäre eine natürliche, beispielsweise krautige Bewachsung des Ufers möglich.

Ein weiterer Punkt in seinen Ausführungen waren die Planungen im Hindenburgpark. Diese sehen vor, dass nach der neu zu bauenden Brücke in Richtung evangelische Kirche die Böschung abgeflacht wird und Stufen in Richtung Bach gebaut werden. Notwendig ist jedoch neben der Erdbewegung auch die Fällung von etwa einer Handvoll Bäume, die wieder nachgepflanzt werden.

Gelände umfasst rund 4500 Quadratmeter

Das Gelände hat rund 4500 Quadratmeter und wird mit zwei Gebäuden bebaut. Das erste mit dem Giebel hin zur Luisen-/Bahnhofstraße bekommt an dieser Seite einen stufenförmigen Aufbau und zieht sich bis fast an die Stille Musel. Das zweite steht quer zu dem ersten Bau, auf der anderen Seite des Bachs. Die neuen Gebäude sind rund fünf Meter nach Süden verschoben im Vergleich zu den bestehenden, somit sind senkrecht Parkplätze möglich und ein etwa zwei Meter breiter Gehweg. In der Summe entstehen 57 bis 65 Wohnungen, davon wie gewünscht mindestens 20 Ferienwohnungen.

 

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Cornelia Spitz

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