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Bad-Dürrheim Diskussion zur Ärzteversorgung

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Diskutierten über die hausärztliche Versorgung auf dem Land (von links): Andreas Kenner (MdL SPD); Jörg Bofinger, Ortschaftsrat Bräunlingen (SPD); Derya Türk-Nachbauer (Kreisvorsitzende, SPD); Jochen Früh (Amtsleiter Gesundheitsamt Schwarzwald-Baar-Kreis); Rainer Hinderer (MdL, SPD); Oliver Freischlader (Hausarzt St. Georgen); Eugen Hepting (Ortschaftsrat Bräunlingen SPD); Klaus Hermann (Geschäftsführer AOK) und (Sabine Wölfle, MdL, SPD). Foto: Zährl Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim. Die Kreisvorsitzende der SPD, Derya Türk-Nachbauer, lud zu einem Vortags- und Diskussionsabend zu dem Thema hausärztliche Versorgung verschiedene Vertreter ein.

Aufgrund der Altersstruktur der niedergelassenen Hausärzte, 38 Prozent sind über 60 Jahre alt, ist es notwendig sich die künftige ärztliche Versorgung sicherzustellen. Rainer Hinderer, MdL, Vorsitzender des Landtagsausschusses für Soziales und Integration, sagte dazu "Wir müssen die Attraktivität der Allgemeinmedizin steigern, die Stellung des Hausarztes stärken, Niederlassungszuschüsse gewähren und alternative Praxisformen fördern." Er unterstrich dies mit dem zehn Punkteplan der SPD zu diesem Thema.

Das Modellprojekt zur ambulanten Versorgung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und Rottweil, gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration, stellte Jochen Früher vom Gesundheitsamt Schwarzwald-Baar vor. Geprüft wurden der Stand und die Struktur der ambulanten Versorgung in der Region. "Es gibt noch eine bedarfsgerechte Versorgung in der Region allerdings mit kleinräumigen Unterschieden in der Versorgungssituation", stellte Jochen Früh fest. Verschiedene Fokusräume in den Landkreisen Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil zur Sicherung der ärztlichen Versorgung wurden in der Studie bestimmt. Die Präferenz erhielten einige ausgesuchte Orte mit unterschiedlichen Ansätzen und Empfehlungen.

Klaus Hermann, AOK, zeigte Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungsansätze auf. Die AOK zielt auf eine möglichst strukturierte Gesamtversorgung mit Hausarzt und Facharztverträgen.

Der Hausarzt Oliver Freischlader fragte sich, was die Absolventen eines Medizinstudiums davon abhält aufs Land zu gehen? Den Umgang mit Menschen und die unendliche Vielfalt der medizinischen Fälle schilderte er als sehr positiv. Seiner Ansicht nach, sollten Studierende die Arbeit der Arztpraxen auf dem Land kennenlernen, damit sie die vielen Vorteile einer Hausarztpraxis selber erleben. Einig waren sich alle Vortragenden, dass die Praxis des Einzelkämpfers nicht mehr zeitgemäß sei. Derya Türk-Nachbauer sah die Übereinstimmungen der verschiedenen Vertreter und leitete zur der sich anschließenden Diskussion über.

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Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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