Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad-Dürrheim Der Neubau macht große Fortschritte

Von
Der Rohbau innen: Bis etwa zu dem Pfeiler wird die Mensa eingerichtet, die mit einer schiebbaren Glaswand zur Halle hin abgegrenzt ist. Haben Vereine größere Feste, dann kann diese Wand weggeschoben werden, um den ganzen Platz nutzbar zu machen. Foto: Schwarzwälder Bote

Es geht zügig voran an der neuen Turn- und Festhalle mit Mensa für die Schule in Oberbaldingen. Der Weg war lang, fast 20 Jahre kämpfte die Ortschaft für den Neubau. Am Freitagnachmittag wurde Richtfest gefeiert.

Bad Dürrheim. Das große Interesse der Bürger zeige ihm die Bedeutung der Halle, begrüßte Bürgermeister Jonathan Berggötz die Bürger und Handwerker. Er verglich den Bau mit einem Sechser im Lotto für Oberbaldingen. Bereits Anfang der 2000er ging es um einen Neubau der in die Jahre gekommenen Halle. Der Bau wurde immer wieder verschoben, bis Ende der 2000er wegen der Rezession erst einmal nichts mehr ging. Das Thema wurden wiederbelebt und 2015 kam es zu der Idee, Halle und Mensa für die Schule zu kombinieren. Da Hochemmingen auf eine Investition verzichtete, kam es schließlich zu dem Beschluss, die langersehnte Halle endliche neu zu bauen. Ortsvorsteher Karlheinz Ullrich nannte den damaligen Beschluss einen Kaiserschnitt. Zwar sei sie nicht so groß, wie von einigen gewünscht, aber sie reiche aus.

1,5 Millionen Euro Zuschuss aus verschiedenen Quellen konnte die Stadtverwaltung an Land ziehen, unter anderem aus dem ELR-Programm und aus der Sportförderung.

Im Februar 2018 begann der Abriss, und der Bürgermeister erinnert sich an die Fastnacht, als er ein Stück des alten Gemäuers geschenkt bekam. Das sei bei ihm immer noch verwahrt und er werde es zur Einweihung mitbringen, versprach er. Das Richtfest nannte er eine Halbzeit, auch um nochmals Kraft zu schöpfen für den Endspurt, die Einweihung soll im zweiten Quartal 2020 sein.

Franz Eisele, dessen Architekturbüro die Bauleitung inne hat und die Ausschreibungen vornahm, blickte auf die Planung zurück. Zunächst dankte er für die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtbauamt, denn auch das ist ein Grund für den zügigen Bau.

Aufgrund der Zeit entschied man sich für ein Holzgebäude, da dieses in Teilen fertig angeliefert werden konnte. In den Sommerferien wurde innerhalb von drei Wochen der Rohbau gestellt, das wäre bei einem gemauerten Rohbau nicht gegangen.

Noch bevor der Holzrohbau stand, wurden an den Fertigteilen die Fenster ausgemessen und bestellt. Kürzlich wurden nun noch die Fenster und eine Winterheizung eingebaut. Jetzt geht es an das Innere des Baus. Von Westen her rechts im ersten Obergeschoss ist ein Technikraum, dort finden Stromverteiler, Lüftungsanlage und weitere technische Ausstattungen ihren Platz. Auf der gleichen Ebene, in Richtung Osten, sind die Umkleidekabinen. Das Obergeschoss wurde in einer Leichtbauweise angefertigt, damit man keinen weiteren Stützpfeiler im Erdgeschoss benötigt. Denn dort ist auf der gleichen Stelle wie früher die Halle und es schließt sich die Mensa an. Abgetrennt werden die beiden Räume mit einer verschiebbaren Glaswand, die bei größeren Veranstaltungen beiseite geschoben werden kann, um einen großen Raum zu haben. In Richtung Kirche und Rathaus ist die Ausgabeküche.

Vor den Weihnachtsferien soll noch der Estrich eingebracht werden, damit er nach den freien Tagen trocken ist und es nahtlos weitergehen kann. Eine große Herausforderung für die Handwerker war der benachbarte Unterricht. Der Baulärm hielt sich wohl in Grenzen man kam bis jetzt gut aneinander vorbei.

Fotostrecke
Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.