Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad-Dürrheim Caravan-Branche trifft sich auf CMT

Von
Reisemobile wohin das Auge reicht: Auf der Toursitikmesse CMT sind die neuesten Modelle zu sehen. Die CMT findet noch zum bis 20. Januar statt. Foto: Murat Foto: Schwarzwälder Bote

Mit der CMT in Stuttgart findet momentan der Branchentreff für den Tourismus statt. Neben den Verbrauchern ist es natürlich auch eine Zusammenkunft der Akteure, wie beispielsweise beim "Stellplatz-Gipfel" der Caravaning-Branche.

Bad Dürrheim. Mit dem Wohnmobilhafen in Bad Dürrheim besitzt die Kurstadt einer der größten seiner Art in de weiteren Region, der insgesamt gelobt wird und in den einschlägigen Bewertungsportalen der Caravaning-Szene immer wieder gute und sehr gute Punktzahlen bekommt. Rund um die Landeshauptstadt Stuttgart gibt es so etwas wohl nicht. Ein "richtiger Vorzeigeplatz fehlt in der Region Stuttgart", resümierte Dominic Vierneisel, Chefredakteur der Fachzeitschrift Promobil beim Stellplatz-Gipfel in dieser Woche. Der Branchentreff fand am Rande der CMT statt.

Im vergangenen Jahr wurden laut ADAC 46 859 Reisemobile neu zugelassen, ein Jahr zuvor waren es 40 568, das ist ein Zuwachs von 15.5 Prozent. Darüber hinaus wurden 147 000 Besitzumschreibungen bei gebrauchten Reisemobilen und Caravans vorgenommen, davon waren 71 000 Reisemobile, was ein Plus von acht Prozent bedeutet. Der Gesamtbestand an Reisemobilen stieg somit von 450 167 zum Stichtag 1. Januar 2017 auf 486 893 zum 1. Januar 2018. Die ADAC-Referenten Jürgen Dieckert und Thomas Nitsch wussten von einem gewissen Druck auf die Stellplatzinfrastruktur zu berichten, und dass viele Reisemobilsiten über zu volle und zu wenige Stellplätze klagen. Doch warnten sie davor, dass sich nicht jedes Gelände als Stellplatz eigne. Zu prüfen seien Faktoren wie die räumliche Nähe und die mögliche Vernetzung zu touristischen Attraktionen, die Nähe zu guter Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten, die leichte Erreichbarkeit von Fernstraßen und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Andreas Bertsch stellt in Stuttgart ebenfalls seinen Wohnmobilhafen vor, bei einem Gemeinschaftsstand der Initiative Top-Platz. Dort sind zusätzlich rund 20 seiner Kollegen vertreten.

"In Bad Dürrheim haben wir genügend Platz", kommentiert er die Branchenmitteilung und ergänzt: Natürlich kommen einige der Stellplätze beispielsweise zu Ostern und an anderen Feiertagen an ihre Kapazitätsgrenzen, aber das habe es vor zehn Jahren schon gegeben, so der Bad Dürrheimer Betreiber des Wohnmobilhafens. "Es ist etwas dran", stimmt er zwar grundsätzlich der Aussage über die Stellplatzknappheit zu, aber es sei auch Angstmacherei, fasst er unterm Strich zusammen und: "Ich musste noch keinen wegschicken."

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.