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Bad Dürrheim Bewaffneter Mann überfällt Getränkemarkt

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Der Täter war mit einer Schusswaffe bewaffnet. (Symbolfoto) Foto: pio3/ Shutterstock

Bad Dürrheim - Polizeisprecher Jörg Kluge möchte nicht von einem Serientäter sprechen, da in alle Richtungen ermittelt wird. Doch die Täterbeschreibung zum verhinderten Norma-Überfall Ende Juli sind auffallend ähnlich.

Ende Juli versuchte ein Mann den Norma-Markt in Schwenningen zu überfallen und musste ohne Beute fliehen. Der Mann betrat damals gegen 16 Uhr den Norma-Markt und forderte mit vorgehaltener Pistole von der Kassiererin Geld, diese schlug allerdings die Kasse zu, der Mann musste ohne Beute fliehen.

Kassiererin mit Pistole bedroht

Ähnliches passierte nun am Montagabend im Fristo-Getränkemarkt in Bad Dürrheim, die Polizei sucht Zeugen. Nach Mitteilung des Polizeipräsidiums kam es zu einem Raubüberfall auf einen Getränkemarkt in der Carl-Friedrich-Benz-Straße.

Ein unbekannter Mann betrat gegen 19.30 Uhr den Markt im Bad Dürrheimer Gewerbegebiet. An der Kasse forderte er von einer allein im Markt anwesenden Kassiererin unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld, das er in einen Stoffbeutel mit der Aufschrift »Fristo« steckte. Danach flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Der Räuber wurde folgendermaßen beschrieben: etwa 180 Zentimeter bis 190 Zentimeter groß, normale Statur. Er trug einen grauen Kapuzen-Pulli und führte eine Schusswaffe mit sich.
Zeugen des Norma-Überfalls beschreiben den damaligen Täter laut Polizei wiefolgt: Etwa 25 Jahre alt, ungefähr 180 Zentimeter groß, sportliche Statur. Er trug einen weißen Kapuzen-Pulli mit Reißverschluss und weißkariertem Innenfutter, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe, außerdem ein blaues Basecap mit grauem Schild und seitlicher weißer Aufschrift. Auffallende Gemeinsamkeiten: die Größe und die Vorgehensweise.

Beamte wollen nicht von Serientäter sprechen

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben können, beziehungsweise zur Tatzeit oder im Vorfeld sachdienliche Beobachtungen im Bereich des Tatortes gemacht haben, sich beim Polizeirevier Schwenningen, Telefonnummer 07720/8 50 00, oder jeder anderen Polizeidienststelle, zu melden.

Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte sich Polizeisprecher Kluge nicht näher zu dem Vorgang äußern. Es würde in die Richtung ermittelt, auch, dass es der gleiche Täter sein könnte. Es sei aber nicht auszuschließen, dass es ein anderer Täter war. Hier dürfe sich die Polizei nicht zu früh festlegen. Aus diesem Grund will man bei den Beamten nicht von einem Serientäter sprechen. Es werden aber beispielsweise die Zeugenaussagen beider Taten miteinander verglichen, so Kluge.

Noch am Montagabend war man mit einem größeren Aufgebot an Polizeibeamten auf der Suche nach dem Geflohenen. Dabei waren neben mehreren Polizisten auch Kripobeamte und Suchhunde im Einsatz.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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