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Bad-Dürrheim Betreuungszeiten sind teilweise gekürzt

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Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Die Eltern der Bad Dürrheimer Kindergartenkinder müssen auch weiterhin flexibel sein und sich in Geduld üben oder auf verständnisvolle Arbeitgeber hoffen: Noch läuft der Kindergartenbetrieb nicht so umfassend, wie zu Vor-Corona-Zeiten.

Bad Dürrheim. Ein Problem seit Montag haben mehrere Eltern, deren Kinder den evangelischen Kindergarten besuchen und die erweiterten Öffnungszeiten von 7.30 bis 13.30 Uhr nutzen. Es wurde eine Stunde gestrichen, so können die Kinder erst um 8 Uhr gebracht und müssen um 13 Uhr schon abgeholt werden. Auch die Ganztagesgruppe muss auf 45 Minuten Betreuungszeit am Nachmittag verzichten.

Beschlossen wurde diese Kürzung vom Gemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde, Hintergrund ist die Coronaverordnung einhergehend mit der personellen Situation des Kindergartens, auf welche die Leiterin Petra Rauch aus Gründen des Datenschutzes nicht im Detail eingehen möchte. Rauch wie auch Pfarrer Bernhard Jaeckel betonen: Der Kirchengemeinderat will qualitativ hochwertige pädagogische Betreuung bieten und das für alle Kinder. Die Alternative wäre gewesen, dass nicht alle Kinder die Einrichtung besuchen hätten können. Das wollte man jedoch nicht, erklärte Petra Rauch.

Der Einfachheit halber könnte man nun sagen, dass die Kinder in der jetzigen Übergangsphase in eine andere Gruppe gehen. Das ist aufgrund der Coronaverordnung nicht möglich. Diese besagt, dass man den "Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen" vornimmt und das seit dem 29. Juni. Das Kultusministerium erläutert dazu: "Eine Abstandsregelung für die Kinder untereinander besteht somit nicht. Die Umsetzung und konkrete Ausgestaltung erfolgen durch die jeweiligen Einrichtungen und ihre Träger in eigener Verantwortung. Mit diesem Schritt entfällt logischerweise dann außerdem die Notbetreuung. Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch strenge Regeln, unter anderem müssen Betreuungsgruppen strikt voneinander getrennt bleiben. Das sieht das Konzept vor, das unter Federführung des Kultusministeriums unter Beteiligung des Landesgesundheitsamts und sowie Fachleuten der kommunalen Spitzenverbände, der freien Kita-Träger, Elternvertretern und Gewerkschaften entwickelt worden ist."

Unter den einzelnen Punkten ist unter anderem aufgeführt: Die Öffnungszeiten müssen für alle Beteiligten verlässlich sein.Es ist auf eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen (Kinder wie auch Beschäftigte) zu achten. Im Regelfall besuchen die Kinder die Gruppe, die sie vor Schließung der Kita besucht haben. Neuaufnahmen von Kindern und deren Eingewöhnung können wieder er-folgen.

Für die verschiedenen Betreuungsgruppen ist möglichst eine Trennung – sowohl im Gebäude wie auch im Außenbereich – vorzunehmen, das heißt Kitabeginn und -ende, Essenszeiten sowie Aufenthalte im Außenbereich sind weiterhin orts-, beziehungsweise zeitversetzt zu planen. Und vom Mindestpersonalschlüssel nach Paragraf eins der Kitaverordnung kann weiterhin abgewichen werden, sofern die Aufsichtspflichten uneingeschränkt wahrgenommen werden.

Bei letztgenanntem Punkt erlaubt das Land laut der Kindergartenleiterin Petra Rauch eine Absenkung auf 20 Prozent unter den Mindestpersonalschlüssel und dieser sei in ihrer Einrichtung erreicht. Momentan sei es schwierig, die Coronaverordnung zeitnah umzusetzen. "Auch für Erzieherinnen sind die Umstände anstrengend und kompliziert." Denn hinzu komme noch, dass Kinder beim Toilettengang begleitet werden müssen und die Gruppen sich beispielsweise im Waschraum nicht begegnen dürften. Nicht betroffen ist davon die Kinderkrippe, hier gibt es zwei Gruppen und diese haben einen eigenen Waschraum und sind auch sonst separat im Gebäude.

Pfarrer Bernhard Jaeckel betont, man habe vollstes Verständnis für die Eltern und die Änderungen seien kein böser Wille. "Unsere Mitarbeiter bringen hohen einen Einsatz und sind extrem flexibel gewesen in den vergangenen Wochen. Unsere Mitarbeiter brauchen auch die Solidarität der Eltern. Wir können es nur miteinander schaffen", erklärt Jaeckel und schließt bei diesem Appell auch die Arbeitgeber mit ein.

Bei den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es ebenfalls Einschränkungen. Wie der Pressereferent Alexander Stengelin mitteilte musste im Kindergarten Hochemmingen die Betreuung um eine halbe Stunde von 12.30 Uhr auf 12 Uhr gekürzt werden. In Biesingen kann bis zu den Sommerferien montags, dienstags und donnerstags keine Nachmittagsbetreuung stattfinden. Alle anderen fünf städtischen Einrichtungen haben normal geöffnet. Auch die Gruppengrößen wurden geändert, zudem gibt es in den Gebäuden wie auch im Außenbereich keinen Kontakt untereinander. Dies umusetzen sei eine Herausforderung. Im Moment sieht man in keiner der städtischen Einheiten eine kritische Marke bezüglich des Personals, es mussten also keine Mitarbeiterinnen innerhalb wechseln.

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