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Bad-Dürrheim Beste närrische Unterhaltung geboten

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Ehrungen gibt es für langjährige Mitglieder. Unser Bild zeigt (von links) Joachim Müller, Christian Drexhage, Veronika Stuber, Sven Böhnisch und Volker Martin. Fotos: Zährl Foto: Schwarzwälder Bote

Der große Zunftball mit dem Blasorchester Bad Dürrheim erwies sich mal wieder als Besuchermagnet. Ein närrisches Volk in fantasievollen Kostümen bevölkerte den fast übervollen Siedersaal.

Bad Dürrheim (rz). Für die richtige Stimmung sorgte bereits vor Beginn das Blasorchester Bad Dürrheim. Dirigent Andreas Dangel gab sein offizielles Debüt und zeigte gleich, dass er den Narhalla-Marsch als Dirigent beherrscht.

Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete der Fanfarenzug Bad Dürrheim das Programm. Zunftmeister Joachim Müller übernahm die Begrüßung und freute sich über die Anwesenheit des Altbürgermeisters und Ehrennarrs Walter Klumpp.

Zeremonienmeister Klaus Götz nahm die Ehrungen vor. Die höchste Auszeichnung der Zunft, den Eselsorden, erhielten für 25 Jahre Mitgliedschaft Christian Drexhage, Veronika Stuber und Sven Böhnisch. Das unterhaltsame Rahmenprogramm führte den neuen Bürgermeister Jonathan Berggötz (Benedikt Martin) vor. Im Salzstüble, erhielt er für seinen Junggesellenabschied einen Bauchladen von der Werkrealschule. Dieser enthielt unter anderem, zur Freude der Anwesenden, auch Kondome.

Einen besonders schönen Anblick boten die Zunftwiber als Bilderrahmen. Der Handwerker Guschtl (Yvonne Löschel-Zecha) bezirzte erfolglos die wahrhaft Schönen zur Melodie "O sole mio". Während die Restauratorinnen (Anke Lieb und Suela Fischerkeller) das Treiben Guschtels kritisch kommentierten, erstellten sie einen neuen Rahmen, in dem sich überraschend, zur großen Freude der Zuschauer, der erste Zunftmeister befand.

Sehenswert waren die Tanzgruppen, beginnend mit den niedlichen bunten Piraten. So sorgten die Zunftshaker, der Schwarzlichttanz der Narros und als krönender Abschluss ein Tanz der großen TG als bunte Clowns für beste Unterhaltung.

Zwischendurch erlebte Berggötz mit seiner Truppe, seinem Stellvertreter Heinrich Glunz (Maximilian Fritz) und dem Gemeinderatsmitglied Wolfgang Kaiser (Maximilian Glunz), so einiges, was man zu Hause besser nicht erzählt. Eingeladen war auch Gottfried Schacherer (Lucian Götz) als Original. Die aufmerksame Braut Angelika (Linda Rebholz) hatte vor der Hochzeit so einiges misstrauisch nachzufragen.

Schwungvoll kamen die Johlis mit neuem Liedgut auf die Bühne. Da wurden die Stadtverwaltung, die Bürgermeisterwahl und die Wahlprogramme ordentlich durch den Kakao gezogen mit dem Refrain: "Das ist alles geklaut, gestohlen und geraubt."

Natürlich ging es um den neuen Bürgermeister und die Zukunft der Stadt mit "Que sera, was wird sein?". Und nachdenklich: "Das wird kein leichtes Spiel." Joachim Müller feierte sein 40-jähriges Bühnenjubiläum, das wurde gewürdigt von "Hartl", Helmut Rothfuß mit einem Notenhalter. Himmel und Hölle wurde erlebt unter der Leitung von Gottvater (Joachim Limberger). Die Anlaufstelle für hoffnungslose Fälle hatte viel zu tun, und der Teufel als "Herr der Finsternis" war immer zur Stelle.

Die Sieder übernahmen für die Kur und Bäder das Casting für die Sommersinnfonie 2021. Lachsalven lösten die Vorstellungen von Helene Fischer, den Wildäcker Herzbuben, Tones and I, Kay One und anderen illustren Gestalten mit ihren Gesängen aus. Die Jury entschied sich klimaneutral für die Johlis.

Gerd Feiss, der Haustechniker und seit 28 Jahren der gute Geist des Hauses, wurde mit einem Geschenk verabschiedet. Die vielen beteiligten Akteure betraten zum Finale noch einmal die Bühne und bekamen den wohlverdienten Applaus für das buntgemischte und unterhaltsame Programm. Nicht zu vergessen sind die gut gestalteten Bühnenbilder und Kulissen von Jürgen Rebholz und Axel Buchner. Zum Ballabschluss marschierte wie immer die Guggemusik der Urviecher auf, bevor es zur Party überging.

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