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Bad-Dürrheim Bad Dürrheim soll "essbar" werden

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Eine Delegation des Generationentreffs Lebenswert aus Bad Dürrheim informiert sich in Waldkirch über das Projekt "Essbare Stadt" (von links): Skarlet Rewaj, Angelika Strittmatter, Wolfgang Götz, Uschi Hollunder und Antje Erichsen. Foto: Generationentreff Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Dürrheim. Drei Vorstandsmitglieder des Generationentreffs Lebenswert besichtigten das Projekt "Essbare Stadt" in Waldkirch. Der Bad Dürrheimer Verein beabsichtigt, ein solches Vorhaben, das öffentliche Gärtnern für Stadtbewohner, noch in diesem Jahr in der Kurstadt ins Leben zu rufen.

Die Delegation aus Bad Dürrheim zollte der Arbeit der Aktiven in Waldkirch hohe Anerkennung. Für das eigene Projekt gewannen die Mitglieder des Generationentreffs wichtige Erkenntnisse und sind davon überzeugt, ihre "essbare Stadt" in Bad Dürrheim erfolgreich starten zu können.

Viele reich bepflanzte Gemüsebeete, Beerensträucher und Obstbäume bestaunte die Delegation, bestehend aus Angelika Strittmatter, Skarlet Rewaj und Wolfgang Götz, bei ihrem Besuch in Waldkirch. Das Projekt wurde dort im Mai 2013 gestartet.

Die Initiatoren Uschi Hollunder, Tochter Valerie Hollunder und Antje Erichsen konnten von Beginn an bis zu 40 Interessierte für diese Idee gewinnen. Sie pflanzen auf großen Gemüsebeeten Nutzpflanzen wie Stangenbohnen, Kohl, Rote Bete, Kartoffeln, Kräuter, aber auch Tomaten, Gurken und Kürbisse an. Daneben bewirtschaften sie große Gemüse- und Kräuterkübel, verteilt auf die ganze Innenstadt, bepflanzt mit Gemüse. Auf anderen Grünflächen stehen Beerensträucher und Obstbäume.

Die Stadt stellt die Grünflächen zur Verfügung, der Bauhof ist unterstützend tätig, so Uschi Hollunder. Für die Beete und Kübel gebe es Paten, die bei Bedarf gießen. Das Pflanzen, Pflegen und Ernten auf den Beeten werde von denen vorgenommen, die gerade Zeit für diese Arbeiten übrig haben. Natürlich müsse man dann und wann die Leute auch ansprechen, um etwa das rechtzeitige Pflanzen zu sichern. Ernten könne jedoch jeder, erklärte Hollunder den Besuchern. Ob es da nicht ab und zu ein Gerangel zur Erntezeit gebe, wollten die Bad Dürrheimer wissen. Das halte sich in Grenzen, teilte Erichsen mit.

Keine Probleme gebe es mit Hundekot, obwohl zwei Beete etwas abseits an der Elz liegen und ein stark frequentierter Fuß- und Radweg daran vorbei führe. Auch Vandalismus sei bisher nicht aufgetreten.

Finanziert wird das Ganze durch Spenden und Sponsoren. Das Konzept der "Essbaren Stadt" sieht vor, Orte zu schaffen, bei denen sich Bürger jeden Alters und verschiedener Kulturen treffen, so Hollunder. Durch die Freude an der gemeinsamen, kreativen Arbeit auf den Beeten werde Lebensqualität gewonnen und der Dialog der Generationen gefördert.

Ein wichtiger Nebeneffekt sei, dass durch das Gärtnern das Bewusstsein für gesunde Ernährung, regionale und saisonale Lebensmittel und eine nachhaltige Lebensweise sensibilisiert werde. Für Kindergärten und Schulen sei das auch eine praktische Lernstätte. Dem konnten die Besucher nur zustimmen.

Die Vorstandsmitglieder von Lebenswert nahmen die Erkenntnis mit, dass es sich lohnt, das Vorhaben "Essbare Stadt" Bad Dürrheim in den kommenden Wochen voranzutreiben.

Der Verein Generationentreff Lebenswert möchte das Projekt "Essbare Stadt" in Bad Dürrheim federführend voranbringen, informiert Vorstandsmitglied Wolfgang Götz. Vor allem öffentliche Flächen kämen für diese Form des Gärtnerns mit Nutzpflanzen in Frage. Erste Gespräche mit der Stadt und der Kur und Bäder GmbH seien positiv verlaufen. Götz gibt sich zuversichtlich, dass im Frühjahr nächsten Jahres mit dem Projekt begonnen werden kann. Abhängig von der Aufnahme in das Förderprogramm Leader würden die Maßnahmen im Rahmen der "Essbaren Stadt" mehr oder weniger umfangreich ausfallen. Im Herbst sei außerdem eine Infoveranstaltung zu dem Thema im Generationentreff Lebenswert in der Viktoriastraße 7 geplant.

 
 

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