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Bad-Dürrheim Auch hier ist weniger manchmal mehr

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Bürgermeister Jonathan Berggötz verwies in seiner Haushaltsrede darauf, dass man sich auf zeitnah umzusetzende Vorhaben konzentrieren werde. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Bei seiner ersten Haushaltsrede hob Bürgermeister Jonathan Berggötz hervor, dass die Verwaltung dem Gemeinderat einen realistischen und finanziell umsetzbaren Haushaltsplanentwurf an die Hand gibt.

Bad Dürrheim. Geleitet habe ihn dabei der Gedanke, dass lieber weniger Maßnahmen aufgenommen werden sollten als viele, von denen dann immer wieder etliche in die Folgejahre verschoben werden müssen. Diese Verschiebungen sorgen bei den Mitarbeitern für Frust, weil sie das Gefühl bekommen, bei allen Anstrengungen kein Land zu sehen. Auch bei der Bevölkerung entsteht der Eindruck, dass seit Jahren etwas versprochen wird, das nur wieder geschoben wird.

Was die Projekte anbelangt, so stellt der Bau der an die neue Halle anzugliedernden Mensa für die Ostbaarschule mit einem Kostenaufwand von 1,6 Millionen Euro eine der Hauptmaßnahmen dar. Weitere sind die ebenfalls mit 1,6 Millionen Euro veranschlagte Sanierung der Salinensporthalle. Der Anbau im Kindergarten Hochemmingen wird mit 350 000 Euro zu Buche schlagen. Investitionen von 175 000 Euro stehen für den Bau eines Radweges zwischen Biesingen und der Hirschhalde an, für die Renaturierung der Stillen Musel im Bereich Irma sind 365 000 Euro vorgesehen, 250 000 Euro sind für Grunderwerb und 1,3 Millionen Euro als Zuschüsse an den Zweckverband Breitband Schwarzwald-Baar für Verlegungsarbeiten auf der Ostbaar und weiteren Abschnitten in der Kernstadt eingeplant.

An die Kur- und Bäder GmbH soll für die Sanierung des Minara ein weiterer Zuschuss von fünf Millionen Euro fließen. Veranschlagt sind auch die Erschließungskosten von 350 000 Euro für das Baugebiet "Herrengarten". Weiter werden Unterhaltungsmaßnahmen mit fast 2,3 Millionen anfallen, so für die Sanierung der Lidl-Kreuzung, Gehweg Kapfstraße, Unterhaltung von Feldwegen, der Straßenbeleuchtung, Anschaffung einer neuen Beregnungsanlage, Umstellung der Flutlichte bei den Sportanlagen auf LED, Unterhaltungsmaßnahmen im Rathaus, sowie Sanierungsmaßnahmen an den Schulen.

Ein Thema wird laut Berggötz der steigende Personalaufwand sein, da in den vergangenen Jahren die Aufgaben zugenommen haben. Es gelte, die Prozesse zu durchleuchten, und, wo erforderlich, den Personalbestand aufzustocken, was insbesondere für das Bauamt gelte. In der kommenden Woche kommt der Gemeinderat an zwei Tagen zu den Haushaltsberatungen für 2020 zusammen.

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