Angelika Strittmatter, Wolfgang Götz und Gerhard Teichert (rechts) freuen sich, in Alisa Greguric (Zweite von rechts) einen neuen Bufdi gefunden zu haben. Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Generationentreff: 18-Jährige will sich im Marketing und in der Veranstaltungskonzeption einbringen

Alisa Greguric ist die neue Bundesfreiwilligendienstleistende (Bufdi) im Generationenhaus. Die Verantwortlichen zeigen sich sehr froh, jemanden gefunden zu haben, der dazu noch aus Bad Dürrheim ist.

Bad Dürrheim (wst). Der Nachname Greguric ist in Bad Dürrheim wohlbekannt, ihre Mutter Andrea war jahrelang die Vorsitzende des Turnerbunds und ihr Vater Zdravko ist erfolgreicher Trainer der Volleyballdamen des Turnerbundes, bei denen seine Frau und seine Tochter mitspielen. Zudem ist Alisa Greguric noch aktiv im Musikverein.

Im Juli 2017 verließ der Vorgänger das Mehrgenerationenhaus und man hat damals eine Teilzeitkraft eingestellt, doch war diesen Sommer klar, dass diese das Arbeitspensum alleine nicht schaffen könne. Man begab sich auf die Suche, zunächst eher mit wenig Erfolg. Alisa Greguric hatte einen Bekannten, der schon im Mehrgenerationenhaus Bufdi war, so fragte sie an und es klappte.

Die 18-Jährige will sich vor allem um die Homepage und die Projektplanung kümmern, Angelika Strittmatter ergänzt: Das Marketing soll auch eine Aufgabe sein. Der Berufswunsch der jungen Bad Dürrheimerin ist Veranstaltungskauffrau. Strittmatter ist überzeugt, für die Ausbildung kann sie einiges aus der Zeit beim Generationentreff mitnehmen. Alisa Greguric kann mit diesem Bufdi-Jahr auch ihr Abitur regulär abschließen, das Gymnasium hat sie dafür verlassen und macht sozusagen ein Jahr Praxisausbildung. Am Ende des Schuljahrs kann sie ihr Zeugnis abholen. Durch die neue Bundesfreiwillige gibt es jetzt auch die Möglichkeit, die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle wieder zu erweitern.

Mit großen Schritten geht es momentan auf die nächste Veranstaltung zu: Am Dienstag, 25. September, werden die Initiativkreise zur Bürgerbeteiligung für die Zukunftskonzeption "Quartier 2020" gegründet. Angestoßen wurde dieser Prozess durch den Verein Generationentreff Lebenswert, die Stadt fungiert als Träger und als Organisator. Hier zeigt sich Strittmatter auch froh, dass man mit Christoph Lauer auf der städtischen Seite einen engagierten Partner habe.

Angelika Strittmatter, Wolfgang Götz und Gerhard Teichert hoffen auf eine rege Beteiligung durch die Bürger. Vor allem auch darauf, dass es eine gute Altersmischung gibt. Denn wie betont wird, geht es nicht nur die ältere Generation an, sondern vor allem auch die Jüngeren. Es gibt bei der Bürgerbeteiligung viele Möglichkeiten, sich mit Ideen persönlich einzubringen, zeigt man sich überzeugt, jedoch dauern manche Projekte länger in der Umsetzung, teilweise brauche es einen langen Atem, so Strittmatter.

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