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Bad-Dürrheim 613 Schüler besuchen die Realschule

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Rektorin Stephanie Martin (links) und die dienstälteste Lehrerin an der Realschule, Ingrid Ummenhofer – sie hat aufgrund der Dienstjahre an der Schule automatisch die Stellvertretung, wenn die Rektorin nicht da sein sollte, bis die vakante Konrektorenstelle besetzt ist. Die bisherige Stelleninhaberin Ruth Schütz-Zacher ist nun Rektorin an der Lucian-Reich-Schule in Hüfingen. Foto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Nächste Woche beginnt auch an der Realschule in Bad Dürrheim wieder der Ernst des Lebens für die Kinder und Jugendlichen. Im Schuljahr 2020/21 zählt Rektorin Stephanie Martin 613 Schüler. Das ist neuer Rekord. Eigentlich fehlen vier Klassenräume.

Bad Dürrheim. Es wird einige Veränderungen geben an der Realschule Bad Dürrheim. Die personell markanteste ist wohl der Weggang von Konrektorin Ruth Schütz-Zacher. Sie wechselt zum neuen Schuljahr als Rektorin an die Lucian-Reich-Schule in Hüfingen. Ihre Stelle ist noch nicht ausgeschrieben, wann es so weit sein wird, das weiß Martin noch nicht. Solange diese unbesetzt ist, hat automatisch Ingrid Ummenhofer als dienstälteste Lehrerin die Vertretung inne, sie ist in diesem Jahr seit 40 Jahren an der Schule.

In den Sommerferien hat sich einiges getan rund um die Schuleinrichtung, so liegt nun bis ans Gebäude die Glasfaservernetzung, es ist jedoch noch nicht angeschlossen. Diese Inbetriebnahme wäre doch sehr notwendig bezüglich verschiedener Umstände. Dabei geht es unter anderem um den Präsenzunterricht mit den Whiteboard-Tafeln. Werden hier Daten aus dem Internet eingebunden oder eingespielt gibt es längere Ladezeiten. Mit dem Breitband soll dies verbessert werden. Zudem bekam die Schule 50 weitere Notebooks mit dazugehörender Soft- und Hardware, die mit Geld aus dem Digitalisierungspakt finanziert wurden. Gedacht sind diese für Phasen, wenn es nochmals zum Homeschooling kommen sollte. Schüler, die keinen eigenen Laptop zur Verfügung haben können die Geräte ausgeliehen, ansonsten werden sie künftig im Unterricht eingesetzt.

Die 613 Schüler – 303 Jungen, 310 Mädchen – verteilen sich neuen Schuljahr 2020/21 auf 22 Klassen. Es wird in der Klassenstufe fünf vier Klassen geben und auch die Stufen sieben, neun und zehn sind in vier Klassen aufgeteilt, die Stufe sechs und acht ist dreizügig. Zum Bedauern von Rektorin Stephanie Martin mussten in diesem Jahr mehrere Schüler abgelehnt werden. Das hat jedoch nichts dem Notenschnitt zu tun. Vermehrt kommen in den Klassen sieben und acht von Gymnasiasten die Anfrage wegen eines Schulwechsels. Hier musste sie in diesem Jahr auch einigen Bad Dürrheimern absagen. Diese mussten sich in den Umlandgemeinden umschauen. Wenn dort die Realschulen auch voll sein sollten, entscheide das Schulamt, wo die Schüler hinkommen.

Bezüglich der Lehrer kommen einige neue hinzu, nur wenige haben die Schule verlassen. Neben der bereits genannten Konrektorin hat die Referendarin Rebecca Salzmann die Schule verlassen und die Lehrerin Kristina Thordsen. Sie war allerdings nur auf Zeit an der Schule, denn eigentlich ist sie am Schulzentrum Deutenberg Lehrerin und dorthin kehrt sie nun zurück. Zwei der Lehrerinnen sind in Mutterschutz, zwei weitere werden dieses Jahr noch in Mutterschutz gehen. Es kommen einige neue Lehrkräfte hinzu. Dies sind: Jonathan Schirling, Kristin Mauz, Franziska Mehlhaff, Mir Baktasch Hares, Manuel Diesel und Julia Schätzle. Somit besteht das Kollegium aus 45 Lehrkräften, davon sind zwei Lehramtsanwärter und eine kirchliche Fachkraft sowie die Schulsozialarbeiterin Astrid Gauggel. Unterrichtet werden können fast alle Fächer, bis auf evangelische Religion, hier wechseln die Klassen nach einem halben Jahr. Schwierig wird es auch mit Sport. Die Salinensporthalle wird erst Ende November fertig sein. Das bedeutet, die fünften und sechsten Klassen und ein Teil der siebten, haben Sport, die anderen entweder draußen oder sie haben bis Ende November Unterricht in den Pflichtfächern. Das komme vor allem den jetzigen Zehnern zu gute, da – coronabedingt – da doch Stoff fehle.

Bei den Klassenzimmern fehlen eigentlich vier Räume, erläutert Stephanie Martin. Für dieses Jahr wird nun zusätzlich der Musikraum zum Klassenzimmer, da Musikunterricht aufgrund der Coronabestimmungen sowieso nur eingeschränkt möglich sei. Ansonsten schaffte man es allen Klassen einen Raum zuzuweisen, man habe nur eine Klasse, die wandern müsse. Mehrere Klassen werden nachmittags über Fernunterricht ihre Geschichtsstunden absolvieren, da der Lehrer von zu Hause aus arbeitet.

Was die Coronabestimmungen angeht, so müssen die Erwachsenen wie bisher Abstand halten. Die Schüler müssen auch in den Pausen, auf den Gängen überall Masken tragen, allerdings ist das Abstandsgebot unter den Schülern und von Lehrern zu Schülern aufgehoben. Für die beiden großen Pausen gelten künftig auch neue Regelungen. So hat jede Klassenstufe ihren eigenen Pausenbereich, diese erstrecken sich rund um das Schulgebäude. "Das ist das Tolle, wir haben genug Fläche", erklärt die Rektorin.

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