Vorstandsmitglied Hedwig Baur mit den selbst gemachten Accessoires und Geschenkideen des "Lustigen Nähkörbchens".Foto: Huber Foto: Schwarzwälder-Bote

"Lustiges Nähkörbchen" verkauft Handwerk für guten Zweck

Bad Dürrheim (jhu). Jede Woche wird beim "Lustigen Nähkörbchen" gestrickt, gehäkelt und genäht. Gestern präsentierten die rund 20 Mitglieder ihre Kunstwerke im Generationentreff Bad Dürrheim und boten sie zum Verkauf an. Der Erlös geht an eine Stiftung für krebskranke Kinder. Im vergangenen Jahr waren es 15 000 Euro, die gespendet werden konnten.

Seit 13 Jahren trifft sich der Club regelmäßig zum Stricken. Aus dem ehemals sechsköpfigen Team wurde eine 20-köpfige Gemeinschaft. "Es ist nicht nur das Stricken, das die Mitglieder verbindet. Es ist die großartige Gemeinsamkeit und der Zusammenhalt, den die Mitglieder zu schätzen wissen", erläutert Angelika Strittmatter, Vorstandsmitglied des Generationentreffs.

So strickt auch ein blindes Mitglied aus Villingen fleißig mit der Gruppe. "Sie kommt jede Woche mit dem Bus, egal bei welchem Wetter. Dass sie blind ist, sieht man ihren Endprodukten überhaupt nicht an", sagt Hedwig Baur, Vorstandsmitglied des "Lustigen Nähkörbchens".

Seit Herbst bietet Baur sogar Kurse in der Realschule am Salinensee an. Vier Schüler der fünften und sechsten Klassen, zwei Mädchen und zwei Jungen, lernen hier den Umgang mit Nadel und Faden. "Stricken und Nähen wird unter den Jugendlichen immer beliebter", freuen sich Angelika Strittmatter und Hedwig Baur.

Generell sei es schön zu sehen, wie die Generationen zusammenwachsen. So reicht das Altersspektrum der Mitglieder des Nähclubs von zwölf bis 88 Jahre.

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