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Bad-Dürrheim 30 Jahre Ungarn-Partnerschaft

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Bad Dürrheim. Eine Delegation aus der ungarischen Partnerstadt Hajdúszoboszló hat Bad Dürrheim besucht. Neben einem Solemar-Besuch stand auch ein Besuch bei Bürgermeister Jonathan Berggötz im Rathaus auf dem Programm. Mit einem herzlichen "Fogadtatás" begrüßte Bürgermeister Berggötz die Gäste aus Hajdúszoboszló.

Das ungarische Wort für Willkommen kam Berggötz zwar noch etwas holprig über die Lippen, wurde aber verstanden und zeigte von Anfang an, wie wichtig dem neuen Stadtoberhaupt die Partnerschaft mit der Stadt aus dem EU-Land Ungarn ist. Er sei ein absolut überzeugter Europäer, begann Berggötz und betonte, dass die Europäische Union Wohlstand und Frieden in Europa sichert. "Auch wenn die EU aktuell einige Streitigkeiten hat und stark von der großen Politik geprägt wird: Europa funktioniert im bürgerschaftlichen Zusammenleben und dies beweisen Hajdúszoboszló und Bad Dürrheim seit bald 30 Jahren", so der Bürgermeister.

Der Vorsitzende des Deutsch-Ungarischen Freundeskreises, Wilfried Wölfe, zeigte sich sehr erfreut über die Einladung zu dem kleinen Empfang und brachte zum Ausdruck wie wichtig die Städtepartnerschaft sei.

Dénes Bozóky, Wölfles ungarisches Pendant beim Ungarisch– Deutschen Freundeskreis, gratulierte Jonathan Berggötz zunächst zu seiner Wahl zum Bürgermeister und warf einen Blick zurück in die 30-jährige Geschichte der Städtepartnerschaft. 1988, beim ersten Besuch der Ungarn in Bad Dürrheim, hatte dieser eine große Bedeutung für die Mitgereisten. "Es war die Luft der Freiheit, die wir hier erstmals atmen durften", so Bozóky.

Die persönlichen Freundschaften die damals begründet wurden, dauern bis heute an. Im August jährt sich der Beschluss der Städtepartnerschaft zum 30. Mal. Die Feierlichkeiten dazu werden in Ungarn stattfinden, dies bekräftigten die mitgereisten László Lrincz und Imre Varga. Allerdings stünden auch in der ungarischen Bäderstadt dieses Jahr Bürgermeisterwahlen an und man möchte das Fest mit dem neuen bzw. wiedergewählten Bürgermeister angehen.

Den Gästen wurde für fünf Tage bei sehr gutem Wetter ein umfangreiches Programm geboten. Dazu gehörte eine kleine Wanderung durch das Schwenninger Moos mit der europäischen Wasserscheide. Die Villinger Ungarnfreunde stellten bei einer Stadtführung das schöne alte Villingen vor, fuhren mit den Gästen in den Schwarzwald und besuchten den traditionsreichen Reinertonishofes in Schönwald.

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