Erst nach den anhaltenden Regengüssen der vergangenen Wochen und einem schweren Hagelunwetter erreicht das Wasser der Büttnau wieder die Lauchert. Foto: Gauggel

Natur: Der Bach war nahezu ausgetrocknet / Starke Regengüsse aktivieren

Winterlingen (gau). Für viele Spaziergänger und Wanderer von Winterlingen, Benzingen oder von Harthausen kommend ist der Weg durch das Büttnautal eine beliebte Route hinunter ins Laucherttal, wo zwischen Veringenstadt und Veringendorf der Bachlauf der Büttnau in die Lauchert mündet. Die Büttnau allerdings , die den Wanderweg begleitet, war bis vor kurzem wie vom Erdboden verschluckt. Infolge der extremen Trockenheit in den beiden vergangenen Jahren fehlte dem kleinen Bach einfach das Wasser und das Bachbett des Flüsschens blieb lange Zeit trocken.

 

Selbst im Quellgebiet des kleinen Gewässers in der Nähe des markanten Felixfelsen sprudelte fast kein Wasser mehr aus dem Boden. Das nur noch spärlich fließende Rinnsal versickerte nach kurzem Verlauf rasch wieder im karstigen Untergrund und erreichte die Lauchert am Talende über viele Monate nicht mehr. Das hat sich vor kurzem jedoch abrupt geändert.

Strom erreicht wieder die Lauchert

Offensichtlich haben sich die unterirdischen Wasserspeicher nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Wochen und einem schweren Hagelunwetter in dieser Region wieder soweit gefüllt, dass die Quellschüttungen derzeit so ergiebig sind, dass wieder genügend Wasser der Lauchert zufließen kann.

Die Büttnau gehört zu den kleinen von Westen kommenden Nebenflüssen der Lauchert, die nach kurzem Lauf durch das Tal wenige Meter nach der kleinen Eisenbahnbrücke in die Lauchert fließt, die wiederum bei Sigmaringendorf in die Donau mündet.